Adolph Freiherr Knigge in 128 Wörtern

Mit Schiller befreundet und mit Goethe verfeindet. Glühender Anhänger der französischen Revolution. Für die er sogar im Knast gesessen hat. Spötter erstarrter Umgangsformen und schwarzes Schaf der Familie. Wie kann man als Adliger für die französische Revolution sein? Freimaurer, Mitbegründer der Illuminaten. Der Dan Brown des 18. Jahrhundert. Erster deutscher Blogger. So eine Art Sascha Lobo ohne roten Iro. Dafür mit weisser Perücke. Ein Tausendsassa, der den Damen bei Hofe Maikäfer in den Kragen steckte, das Libretto von Figaros Hochzeit ins Deutsche übersetzte und selbst leidlich komponiert. Aufklärer, Moralphilosoph und Freigeist. Der erste, der ein Buch für alle Menschen geschrieben hat: Über die Kunst des Umgangs mit Menschen: sich nach den Temperamenten, Neigungen und Einsichten der Menschen zu richten zu richten, ohne falsch zu sein. Ungezwungen mit Charakter. 

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Was zeichnet höfliche Menschen aus, Herr Knigge? – Der Westen

Sich selbst als unhöflich zu erleben, ist der erste Schritt zur Besserung. Moritz Freiherr Knigge im Interview mit „DER WESTEN“. Wer erfolgreich im Umgang mit Menschen ist, der kann vor allem eines: Einen Schritt zurücktreten. Von sich, dem anderen und der Situation. „Missverständnisse und Konflikte gehören zum Umgang mit Menschen dazu. Ist halt nicht immer aller Friede, Freude, Eierkuchen!“ Sagt Moritz Knigge – seit 15 Jahren als Redner auf Deutschlands Bühnen unterwegs mit seinem Herzensthema

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Andere Länder, andere Tischsitten

Chinesen essen Hunde und Katzen. In Afrika werden geröstete Heuschrecken serviert. In England ernähren sich die Menschen ausschließlich von Fish ’n’ Chips. In Schottland werden sogar Schokoriegel frittiert. Belgien wäre ohne Pommes nicht denkbar. Die Schweden stopfen kiloweise Kötbullar in sich hinein. In Frankreich dauert ein Abendessen mindestens vier Stunden. Der Schweizer liebt sein Käsefondue, der Norweger sein Schneehuhn zu Weihnachten, und was wäre Ägypten ohne seine Falafel? Diese Infos und Tipps finden Sie in

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Nähe und Distanz

Wer Menschen für sich gewinnen will, der muss wissen, wie viel Nähe brauche und wie viel Distanz sie benötigen.Das klappt mal gut und mal weniger gut: „Seit wann Duzen wir uns?“ „Das finde ich total grenzüberschreitend!“  „Rück‘ mir nicht so auf die Pelle!“„Mit dem werde ich irgendwie nicht warm.“ „Der ist wirklich sehr distanziert!“ Die richtige Entfernung im Umgang zu finden, ist nicht leicht. Mal „zu-weit-weg“, mal „zu-nah-dran„. Anstrengend. Doch ich glaube, der Mühe wert. Denn die richtige

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