Beziehung

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6 Tipps für den Umgang zwischen jung und alt – Kleiner Generationen-Knigge

Adolph Freiherr Knigge sagte: Ehre die Alten und freue Dich mit den jungen Menschen. So lautet mein Motto. Doch die Realität sieht anders aus: Durchgeknallte Junge und starrköpfige Alte. Sagen die Alten über die Jungen und umgekehrt. Nicht selten. Aber wie geht das eigentlich mit dem Umgang zwischen Jungen und Alten? Mit Erinnerung und Demut sagt Moritz Freiherr Knigge und hat sich seine Gedanken zum Generationen-Knigge gemacht. Über den Umgang mit Menschen, II, 1, 7

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Mit Freunden im Urlaub

Es gibt Menschen, die behaupten steif und fest, mehr als einen, maximal zwei gute Freunde habe man nicht im Leben. Ich finde, so pauschal kann man das nicht sagen. Lautete der Satz hingegen, es gebe nur ein oder zwei Menschen, mit denen ich in Urlaub fahren würde, dann wäre ich zur Pauschalierung bereit. Der gemeinsame Urlaub ist eine Herausforderung für jede Freundschaft, er wird sogar zur Existenzbedrohung, wenn man beschließt, statt einer gleichgeschlechtlichen Zusammensetzung die

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Freundlichkeit ist gesund

Freundlichkeit rules

Nada Assaad hat für Bento einen schöne Kolumne geschrieben, die mir aus der Seele gesprochen hat. Und man soll ja Menschen aus und nicht in die Seele sprechen.  Nada Assaad hat ein komisches Gefühl, wenn sie fremde Menschen grüßt, weil die sie anglotzen wie ein Auto und für einen durch geknallten Hippie halten, der sein Lächeln nicht unter Kontrolle hat. Beim Spaziergang oder im Aufzug. Sie moniert auch eine dicke Staubschicht, die sich für viele

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Brauchen wir einen Kinder-Knigge?

Wir müssen leider draußen bleiben! Die FAZ titelt: „Im Restaurant unerwünscht: Kinder dürfen abends nicht mehr in „Omas Küche“.“ In Binz auf der Insel Rügen hat der Wirt von „Omas Küche“ Rudolf Markl die Reissleine gezogen: „Es ist irgendwo eine Grenze erreicht, wo wir sagen, es geht einfach nicht mehr.“ Belästigung anderer Gäste, heruntergezogene Tischdecken, zerschepperte Rotweingläser und ein Lärmpegel, den Markl weder seinen erwachsenen Gästen, seinem Servicepersonal noch sich selbst weiter zumuten möchte. Kinder an die

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Darf ich eine Dame nach ihrem Alter fragen?

Es war einmal: Die Dame. Das überirdische Wesen. Vollkommen. Überlegen, den Frauen und den Männern ohnehin. Selbst den Gentlemen unter diesen. Bis die Frau die Dame um 1968 abschaffte. Zu tantenhaft, zu sehr Ornament, zu sehr Weibchen des weissen heterosexuellen Mannes mittleren Alters, dem die Mutti die Pantoffeln nach einem anstrengenden Arbeitstag zum Fernsehsessel bringt. Von Damen, Fräuleins und Vatis Im Fernsehen sitzen kluge Männer in dämlichen Kapseln bei der „Der große Preis“. Und der

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Ladies first

Ladies first?

Eine schöne, alte Sitte. Diese ladies first. Nur werden die Ladies rar. Denn mit der Emanzipation verschwand die Dame aus dem Salon und zog sich still und unaufgeregt in ihre Gemächer zurück. Gleichberechtigung wäre in ihren Augen ein Rückschritt gewesen. Und Dr. Lady Bitch Ray betrat das Parkett. Danke, aber ich bin schon ein großes Mädchen! Die veränderungshungrige Frau, dem heimischen Herd entflohen, kletterte auf die Karriereleiter und mancher Gentleman, der einer Dame aus dem

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Frag doch den Knigge

7 goldene Sätze zur Erziehung

Kinder, die Eltern werden, haben die Chance, ihre eigenen Eltern in einem neuen Licht zu sehen. Wer Kinder erzieht, macht Fehler. Das Ziel der Erziehung besteht nicht darin, von seinen Kindern geliebt zu werden. Kinder brauchen echte Zuneigung. Kein Kind ist die Projektionsfläche seiner Eltern. Nur Eltern, die sich selbst vertrauen, wird vertraut. Jedes Kind hat das Recht auf Frustration. Erziehung hat nur ein Werkzeug. Sich selbst. Weitere Informationen: Knigge über Erziehung: »Wenn wir nicht

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Frag doch den Knigge

Vertrauen

Vertrauen – An sich und andere glauben „Ich achte mich selbst nicht, Ich kann niemanden achten, der mich achtet. Ich kann nur jemanden achten, der mich nicht achtet.“ Auf so wundervolle Weise hat der Paartherapeut Ronald D. Laing in seinem Buch „Knoten“ mangelndes Vertrauen in sich selbst und in die anderen zum Ausdruck gebracht. Ohne Vertrauen wird es schwierig. Man muss sich selbst und anderen schon über den Weg trauen, wenn man die Komplexität des

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Knigge kochen

Koch-Knigge für Nicht-Sterne-Köche

Ich koche gerne für Freunde und kann nur jedem raten, der ein wenig Spaß am Kochen hat, dasselbe zu tun. Damit Sie sich hierfür nicht einen kompletten Tag freinehmen und mit schwitzenden Händen, dem Kreislaufzusammenbruch nahe, zwischen Herd, Ofen und Tisch hin- und herspringen müssen, habe ich einige Erfahrungen zusammengetragen, die ich gerne teile. Damit Freude am Miteinander und Spaß am Geschmack zusammenkommen. Ein paar einfache „Rezepte“ für Nicht-Sterne-Köche: 1. Machen Sie sich nicht verrückt! Kaufen

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Knigge über Freunde von Freunden

„Kann man sich ja nicht aussuchen!“ – Freunde und Freundinnen von Freundinnen und Freunden „Also dieser Manfred, ich weiß ja nicht!“ – „Wie man mit so einer Frau sein Leben verbringen kann, wird mir auf ewig verschlossen bleiben!“ Ihnen fallen sicher noch andere, gar drastischere Formulierungen für die Herausforderung ein, sich mit den Entscheidungen des besten Freundes oder der besten Freundin hinsichtlich des jeweiligen Lebenspartners zu arrangieren. Ich glaube, dass eine Freundin von mir einen

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Knigge über Freundschaft

Am Wert der Freundschaft hat wohl noch nie jemand gezweifelt. Aber in einer Zeit der Ex-und-hopp-Kontakte wird es immer schwieriger, Freunde zu finden. Ich staune jedenfalls, wieviele Menschen in Verlegenheit kommen, wenn man sie nach ihrem besten Freund, ihrer besten Freundin befragt. Es erscheint mir deshalb nicht überflüssig, der Frage nachzugehen, wie Freundschaften entstehen und wie man sie pflegt. Adolph Freiherr Knigge sagte: „Es gibt Menschen, die gar keinen vertrauten Freund, sondern nur Bekannte haben; entweder

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Lasset die Kinder zu mir kommen

Als Jesus sprach: „Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes“, da waren Kevin, Marie-Sophie und Henry Kurt noch gar nicht geboren. Vermutlich wäre Gottes Sohn dann mit seinem Versprechen ein wenig vorsichtiger gewesen. Und mal unter uns, Jesus sitzt ja auch nicht im Café Schröder in der Hoffnung, seinen freien Tag in Ruhe bei einem Milchkaffee und Sonntagszeitung zu genießen, wenn Kevin einen Tobsuchtsanfall bekommt, Marie-Sophie

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Die Jugend von heute

„Ich habe uns intelligenter in Erinnerung.“ Der Ärger über die nachfolgenden Generationen ist wohl genauso alt wie die Menschheit selbst. Da wir es jedoch gewohnt sind, uns an schriftliche Quellen zu halten, beginnen wir unsere kulturhistorische Betrachtung über den ewig währenden Generationenkonflikt etwas später: in der griechischen Antike. Lesen wir in Platons „Staat“, was der große Sokrates über das Verhältnis zwischen Alt und Jung sagt, dann begegnet uns eine Argumentationsfigur, die uns auch im beginnenden

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Rüpel

Was sollte jetzt noch schief gehen? Was sollte unsere Vorfreude auf den nächsten Small Talk und die darauf folgende gepflegte Unterhaltung noch schmälern? Jetzt, wo wir wissen, wie es geht? Jetzt, wo das Feuer der Konversation so prächtig lodert? Und dann das: Es klopft an der Tür zum Kaminzimmer! Und wer bittet um Einlass? Ungebetene Gäste: Menschen, die den Mund nicht aufbekommen, die uns und alle anderen mit ihren belanglosen Geschichten vollquatschen, die alles und

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Der Service-Knigge: Über den Umgang mit Dienstleistungen

Lebt die Service-Wüste? Oder doch die Ungeduld? Moritz Freiherr Knigge hat sich Gedanken, wie König Kunde und Dienstleister miteinander umgehen könnten. Auf Ämtern oder  Knigge Regel: „Betrachte eine Dienstleistung stets als dein gutes Recht, doch vergiß nie, daß sie von Menschen erbracht wird! Du erreichst dein Ziel leichter, wenn du andere nicht auf ihre Funktion reduzierst, sondern ihre Erwartungen durch einen respektvollen und angemessenen Umgang erfüllst.“ „Man soll der unterwürfigen Menschenklasse die Dienstbarkeit leicht zu machen

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Integration – Bekenntnis zu den eigenen Wurzeln

Andere Länder, neue Sitten. Der unbefangene Umgang mit dem Anderen, dem Fremden ist dem Menschen wahrlich nicht in die Wege gelegt. Die Angst vor dem Fremden ist wohl ein evolutionsbiologisches Überbleibsel zu sein. Als die Höhlen noch keine Sicherheitsschlösser hatten.  Adolph Freiherr Knigge sagte: „Vaterlandsliebe ist schon ein zusammengesetztes Gefühl, aber immer noch wärmer als Weltbürgergeist … Wer die Mutter nicht liebt, deren Brüste er gesogen, wessen Herz nicht warm wird bei dem Anblick der

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Behinderung

Jeder Mensch hat das Recht auf Höflichkeit. Traurig? Ein behindertes Kind zu haben ist immer mit Entsetzen und Trauer verbunden. Und dieses Entsetzen bleibt nicht auf die Eltern beschränkt. Es teilt sich allen mit, die eines behinderten Menschen ansichtig werden, es äußert sich in der Überwindung, die es kostet, den Anblick eines Behinderten zu ertragen, und immer wieder mal geschieht es, daß einer sich nicht überwinden will. „Der unausweichliche Anblick von Behinderten auf engem Raum

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Über den Umgang mit den eigenen Eltern

Kinder bleiben Kinder und Eltern Eltern. Das ist so und das wird immer so bleiben. Zeit also, aufzuhören sich an seinen Eltern abzuarbeiten, sagt Moritz Knigge. Auch wenn das unfassbar schwer ist.  Adolph Freiherr Knigge sagte: „Wenngleich das Zeugungs-Geschäft nicht eigentlich absichtliche Wohltat für die folgende Generation ist, so gibt es doch wenig Menschen, die nicht ganz gut damit zufrieden wären, daß jemand sich die Mühe gegeben hat, sie in die Welt zu setzen …“

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Erziehung mach Spaß!

Adolph Freiherr Knigge sagte: „Sie (die Fürsten) werden in der Erziehung verwahrlost, von Jugend auf durch Schmeichelei verderbt, durch andre und sich selbst verzärtelt. Sie lernen sich selbst nicht kennen, weil man sie, aus Furcht oder Hoffnung, die widrigen Eindrücke, welche ihre Fehler und Gebrechen würken, nicht empfinden läßt.“ Über den Umgang mit Menschen, III, 1, 1 Erziehungsberechtigte alle Länder berechtigt Euch! Es gehört nicht viel Pessimismus dazu, Erziehung in Zukunft für unmöglich zu halten.

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Knigge für schwere Zeiten

Adolph Freiherr Knigge sagte: „Klagt Dir ein Freund seine Not, seine Schmerzen, so höre ihn mit Teilnehmung an. Halte Dich nicht mit moralischen Gemeinsprüchen auf, mit Bemerkungen über das, was anders hätte sein und was er hätte vermeiden können, da es doch einmal nicht anders ist. Hilf, wenn Du es vermagst, tröste und verwende alles, was ihm Linderung geben kann, aber verzärtle ihn nicht an Leib und Seele durch weibische Klagen.“ Über den Umgang mit

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