Geschenkt ist geschenkt, weitergeben ist daneben.

Eine kleine Geschichte über ein Geschenk: Ich bin gelernter Verlagskaufmann. Meine Ausbildungsleiterin Frau Röhrig hat mir zum Abschied einen Montblanc-Kugelschreiber geschenkt.

»Hier Moritz, ich wünsche Dir viel Erfolg in Deinem weiteren Berufsleben. Ich hoffe, der Füller gefällt Dir. Falls nicht, verschenke das gute Ding weiter. Aber wehe ich erwische Dich dabei, dass Du den verscherbelst.«

Verschenken ja. Verkaufen nein?

Nicht allen Menschen ist der hart-aber herzliche Charme Frau Röhrigs gegeben. Also vielleicht eher: Verschenken nein, verkaufen sowieso nicht. Meine Faustregel: Je persönlicher desto NOGO. Je unpersönlicher desto GO. Je häufiger Sie an Schrottwichtel-Abenden im Bekanntenkreis teilnehmen desto ACHTUNG.

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