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Empathie

Das ist gefährlich, lebensgefährlich, zu Gefühl. Sang die Band IDEAL in den 80er Jahren. Die 80er das Zeitalter der Coolness. Wer sich zuerst bewegt, wer Farben trägt oder lacht kann draussen bleiben. Mitgefühl? Ich muss erst mal mit mir selbst klarkommen.

Wer empathisch sein will, muss zunächst mal mit dem eigenen Gefühlschaos klarkommen. Wer sich anderen zuwenden kann, ist sich vorher selbst begegnet. Wer mitleiden kann, hat selbst schon gelitten. Sich vieleicht schon im eigenen Leid gesuhlt. Was für den Moment gut, auf Dauer aber weh tut. Wer mitfühlen kann, der hat selbst schon dran gefühlt, was uns in die Luft springen und was uns die Luft gehen lässt, was runterzieht und wer nach vorne bringt.

Empathie ist die Kunst in die Gefühlswelt anderer mitgehen zu wollen ohne sich darin zu verlieren. Schweigen zu können, um im richtigen Moment die richtigen Worte zu finden, den Arm um den anderen zu legen und denen aufzuhelfen, die sich nicht am eigenen Schopf aus ihren Leidenssümpfen befreien können.

Gönnen wir dem Leiden auch mal eine Pause. Mitfühlen können wir nicht nur Angst, Zorn, Traurigkeit sondern auch Freude! Wie gut, dass weder wir noch unsere Gefühle alleine sind. Zusammen geht vieles leichter.

Fühlt sich gut an.

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