Mehr miteinander erreichen

E wie Entschuldigung

Entschuldigung

Schuld ist ein großes Wort. Vielleicht fällt uns die Entschuldigung daher so schwer. Noch ist ja nicht geklärt, wer hier der Schuldiger ist! Obacht? Abwarten! Schliesslich hat der andere angefangen. Das war im Sandkasten und das bleibt im Großraumbüro so.

Ein hingerotztes Sorry kannste haben, mehr ist nicht drin, Blödmannsgehilfe. Einen Teufel werde ich tun vor Dir zu Kreuze zu kriechen und Dich um Entschuldigung zu bitten. Ich mache mich nicht klein, weil ich es schon bin. Pah! Puh. Wem würde nicht vergeben, der ernsthaft um Vergebung bittet? Und meist tut’s ja sogar das Sorry.

Eine Entschuldigung gelingt immer dann, wenn sich zwei finden, die nach vorne und nicht nach hinten schauen wollen. Wenn sich zwei darüber einig sind, etwas gelingen lassen zu wollen und sich nicht darin verbeißen, Recht zu haben! Wer sich entschuldigt verzichtet darauf, Recht zu haben und zeigt den Willen etwas wieder herzustellen. Die Kuh vom Eis zu kriegen ohne viel Brimborium.

Wenn beide sich guten Willen unterstellen. Wenn beiden ihren Teil dazu beitragen, dass von Schuld keine Rede mehr ist und eigentlich auch nie war, dann ist es eine richtige Entschuldigung. Kein erstarrtes Ritual, kein Machtinstrument, sondern mindestens zwei Menschen, die wohlwollend mit ihrer menschlichen Unvollkommenheit umgehen wollen

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