Gesellschaft

Frag doch den Knigge

Identität

Der Manager Erbe, ein Mann auf dem Weg nach oben. So jedenfalls sieht er das selbst. Da ist für Sentimentalitäten kein Platz, weder beruflich noch privat. Würde man den Manager Erbe fragen, ob es überhaupt eine Grenze zwischen dem privaten und beruflichen Leben gibt, dann wäre seine Antwort denkbar einfach, knapp und effizient: Nein. Leider können wir den Manager Erbe nicht fragen. Er ist eine erfundene Figur, der Fantasie des Schweizer Autors Martin Suter entsprungen.

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Würde

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.“ So lautet Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UN aus dem Jahre 1948. Unvernunft und Gewissenlosigkeit sind die natürlichen Feinde von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Den Unvernünftigen und Gewissenslosen gilt es entgegenzutreten. Der Mensch darf niemals zum bloßen Mittel werden! Zum Zweck anderer, die ihn ausbeuten, sei es seine

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Zehn Fragen zu Ihrer Balance

In Soweto in Südafrika, gibt es eine Stromguerilla, die Familien, denen der private Stromkonzern ESKOM wegen Zahlungsunfähigkeit den Strom kappt, die Stromzufuhr wiederherstellt. Sind das für Sie Diebe oder moderne Robin Hoods? Wenn Sie wissen, dass jemand unheilbar krank ist, machen Sie ihm dann Hoffnungen, an die Sie selbst nicht glauben? Wo wünschen Sie sich in Ihrem eigenen Leben eine stärkere Balance? Wen oder was machen Sie dafür verantwortlich, zu weit von Ihrem angestrebten Gleichgewicht

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Balance

Philippe Petit ist schon als Kind gerne geklettert. „Niemand konnte mich aufhalten“, erzählt er. Am 7. August 1974 hat er sich und anderen noch einmal bewiesen, dass ihn wirklich niemand aufhalten kann. Als Bauarbeiter verkleidet, verschafften er und ein Freund sich Zugang zu den oberen Etagen des World Trade Centers. In der Nacht begaben sie sich auf das Dach und spannten gemeinsam mit zwei weiteren Helfern ein Drahtseil von einem Tower zum anderen. Petit klettert

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Selbstgerechtigkeit ist ungerecht

„Wir leben in einer Gesellschaft, in der wir für unser Handeln keine Verantwortung übernehmen. In einer Gesellschaft, in der wir unsere Ideale verloren haben. Und ich glaube, dass es den Menschen in Deutschland gut tut zu sehen, dass da einer ist, der bereit ist, für seine Ideale einzutreten, der bereit ist, die Gesellschaft zu formen.“ (Herr Mux im Trailer zu dem Kinofilm „Muxmäuschenstill“ von 2004) Diese Sätze markieren den Anfang einer großen Karriere, diese Sätze

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Faire Mode

„Wäre es nicht fantastisch, wenn du Kleidung deiner Lieblingsmarke kaufen könntest, die mit Respekt vor Mensch und Umwelt hergestellt wurde?“ so lautet der Slogan niederländische Organisation MADE-BY. Weltweit arbeiten 30 Millionen Menschen in der Bekleidungsindustrie. Das Lohnniveau ist in der Regel niedrig, und ökologische und soziale Standards sind eher bescheiden als ideal. Damit das nicht so bleibt, hat sich MADE-BY dem Ziel verschrieben, die fantastische Vision einer ökologisch und sozial verantwortbaren Lieblingskleidung Realität werden zu

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City-Knigge

Schöner Leben in der Stadt In einem Land, in dessen Schulbüchern deutsche Jugendliche immer noch Rolf und Gisela heißen, gibt es keinen Grund, sich darüber zu wundern, wenn sich französische Kulturaktivisten „Untergunther“ nennen. „Les untergunthers“ sind eine Gruppe, die im Untergrund arbeitet und es sich zur Aufgabe gemacht hat, kulturelle Orte positiv zu nutzen. Dafür tun sie etwas Ungeheuerliches, sie nehmen sich des vernachlässigten Kulturgutes ihrer Stadt – Paris – an und erwecken Kultur zum

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knigge schenken falsch

Der Empathie-Quotient

Jean Ziegler, der sympathische Schweizer, redet ebenfalls gerne Tacheles. Ihm geht es um die Folgen jenes Business, das nun einmal so läuft, wie es läuft. Ein Business, in dem nach seiner Auffassung der „sympathische Herr Brabeck“ auch nur ein kleines Rädchen in einem System darstellt, das sich mehr zuraunt, als es zu leisten imstande ist, und mehr Trauerstimmung rund um den Globus produziert, als es uns lieb sein sollte. Wer wie Jean Ziegler für das

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Knigge Maß

Maßlosigkeit

Auf der Suche nach dem verlorenem Maß Maßlosigkeit ist in aller Munde. Etwas ist aus der Balance geraten, etwas in seinen Grundfesten erschüttert. Maßlosigkeit ist ein Alarmsignal. Wem vorgeworfen wird, er sei maßlos, der steht am Pranger. Wer andere maßlos enttäuscht und maßlos wütend macht, der muss Konsequenzen befürchten, der kann nicht einfach weiter wurschteln wie bisher. Wer maßlos enttäuscht oder wütend ist, der muss aufpassen, nicht maßlos zu übertreiben in seiner Enttäuschung und Wut.

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Mäßigung

Das ist ein ehrgeiziges Vorhaben, denn dann müssen wir unseren Blick von der einfachen und attraktiven Losung, alles maximieren zu wollen, abwenden und ihn auf die weitaus kompliziertere Handlungsmaxime der Mäßigung richten. Ein Maxime, die besonders in wirtschaftlichen Zusammenhängen ein Schattendasein führt. Jegliche Appelle, sich zu mäßigen, verhallen in der Welt der Maximierung ungehört. Die hohe Kunst der Selbstdisziplinierung funktioniert ja zum Zwecke größtmöglicher Gewinne ganz hervorragend – die Optimierung der eigenen Leistungsfähigkeit ist nun

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Lügenpresse

Große Worte werden gelassen ausgesprochen: „Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht“, so lautet das Motto von BILD, der auflagenstärksten Zeitung Europas. Ihr journalistischer Anspruch ist wenig zimperlich. „Mich interessiert ja überhaupt nicht, woher eine Geschichte kommt, sondern wie gut die Geschichte ist“, sagt Chefredakteur Kai Diekmann. Und wo ein Goliath, da ist ein David nicht weit: „Jede Lüge braucht einen Mutigen, der sie zählt“, lautet die Devise von bildblog.de. Von wegen Wahrheit. Von

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Meine Meinung

Ein Mann steht hinter einem Zaun auf einer kleinen Trittleiter, in der rechten Hand hält er einen Regenschirm. Der Mann redet, besser er schreit. Das muss er auch, denn die Speaker’s Corner im Londoner Hyde Park ist wahrlich kein beschaulicher Ort. Hier geht es laut, bisweilen hitzig zu. So auch diesmal. Einer der Zuhörer ist alles andere als einverstanden mit der Meinung des erhöht stehenden Redners, dessen Füße ebenso wenig wie seine Meinung den Boden

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Verändere Dich

Nichts bleibt, wie es ist. Alles gerät ins Wanken. Altes verschwindet, Neues taucht auf, und längst Vergessenes erscheint wieder auf der Bildfläche. Die Erde bewegt sich nicht mit größerer Geschwindigkeit als vor Millionen Jahren, aber wir haben das Gefühl, die Fliehkräfte hätten sich verstärkt. Das haben sie auch. Ganze Gesellschaftssysteme sind zusammengebrochen, andere wähnten sich als Sieger auf Ewigkeit, mussten aber schnell feststellen, dass ihr Triumph nur von kurzer Dauer war und ihre Vertreter sich

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Frag doch den Knigge

Richtig einmischen

Was ist da los? Gott sei Dank hat es nicht mich erwischt! Wenn die anderen nichts tun, wird es schon nicht so schlimm sein! Wenn ich mich da einmische, was habe ich zu befürchten? Man liest so viel, wer weiß vielleicht haben die ja ein Messer mit! Vielleicht eskaliert die Situation ja dann noch mehr! Ist das Opfer überhaupt ein Opfer oder sogar der Auslöser? Kennen die sich? Vielleicht sind das auch Junkies oder so!

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Nachhaltigkeit forever

Treffen sich zwei Planeten. Sagt der eine zum anderen: „du siehst aber schlecht aus!“ „Ja, ich weiß. Ich habe Homo sapiens“ „Ach so. Da kann ich dich beruhigen, das geht wieder weg!“ Nein, das tut es nicht. Jedenfalls solange nicht, wie wir bereit sind, unseren Blick auf die Gegenwart und die Zukunft zu richten. Doch genau daran scheint es zu hapern. Die Sozialpsychologie bescheinigt uns eine Neigung zu kurzsichtigem Verhalten: Alle in der Zukunft liegenden

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Soziale Marktwirtschaft

Von Niklas Luhmann stammt der Satz: „Es gibt Wirtschaft, es gibt Ethik, aber es gibt keine Wirtschaftsethik.“ Und, so Luhmann weiter: „Der Schlüssel des ökologischen Problems liegt, was Wirtschaft betrifft, in der Sprache der Preise.“ Ethische Probleme können in der Marktwirtschaft nur dann bearbeitet werden, wenn sie sich in Preisen ausdrücken lassen oder genügend Menschen bereit sind, im Zweifel auf ein Geschäft oder ein Schnäppchen zu verzichten. Bio wird nur dann gekauft, wenn der Nutzen,

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Demokratie ist anstrengend

Zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Wir Europäer sind schon ein merkwürdiges Völkchen. Einerseits so grenzenlos idealistisch wie der auf seiner Rosinante thronende Don Quichote, andererseits so gnadenlos realistisch wie der auf seinem Esel reitende Sancho Pansa. Auf der einen Seite stehen so nüchterne Leute wie der legendäre Winston Churchill, der in der Politik im Allgemeinen und in der Demokratie als Staatsform im Besonderen nichts mehr sah als das kleinste aller möglichen Übel. Auf der anderen Seite

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Phrasen dreschen

Tja, wenn wir es nicht tun, tun es andere! Man kann in manchen Ländern nur so (sprich: mit Korruption) Geschäfte machen! Kommen Sie erst einmal in mein Alter! Nichts für ungut, aber da fehlt Ihnen einfach die Erfahrung. Können oder wollen Sie das nicht verstehen? Sie müssten es doch eigentlich besser wissen! Das sage ich schon seit Jahren! Ich bin doch der Einzige, der sich traut, auch unangenehme Wahrheiten anzusprechen! Moral und Werte? Das war

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Frag doch den Knigge

Knigges Werte

Werte sind en vogue: Werte müssen verteidigt werden, Menschen bezeichnen sich als wertkonservativ. Werte schaffen Werte und Wertschätzung ist Wertschöpfung. Letztlich fragte mich mein Interviewpartner: „Herr Knigge, was sind eigentlich Ihre Werte?“ Da antwortete ich mit der Einsicht eines guten Freundes: „Wer seine Werte kennenlernen will, der muss sich lediglich zwei Fragen stellen: 1. Was ist mir etwas wert und 2. Was ist es mir wert?“ Das ist mir etwas wert Freundschaft  Verständigung Verstand Humor

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Talk oder Show?

Die politischen Talkshows. Wir leben in einer repräsentativen Demokratie. Also sollten uns diejenigen, die uns repräsentieren, helfen können, sowohl unserem gemeinsamem Wollen als auch Antworten auf diese Fragen auf die Spur zu kommen. Politiker sehen sich ja nicht selten dem Vorwurf ausgesetzt, sie treibe nichts anderes um, als die nächsten Wahlen zu gewinnen. Diesem Ziel würden sie letztlich alles unterordnen. Nehmen wir einmal an, das entspräche den Tatsachen. Der Berufspolitiker wäre dann nichts anders als

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Weltschmerz

Kapitalismus Gefällt mir das, was ich will? Denn erst mit der Beurteilung darüber, ob einem das gefällt, was man will, wird Verantwortung zur Freiheit. Und da die meisten von uns nicht auf einer einsamen Insel leben, liegt der Verdacht nahe, dass auch andere Menschen etwas wollen könnten. Zu diesem Wollen kann ich mich in Beziehung setzen, indem ich mir die Konsequenzen meines Wollens für das Wollen meiner Mitmenschen bewusst mache: Wenn ich günstig einkaufen will,

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Ein paar Worte zum Christentum

Frohen Botschaften sollte man lauschen. Finde ich. Weil sie uns in unserem Menschsein als Ganzes ansprechen. Wer sich nicht mit Religion beschäftigt, der verzichtet im Umgang mit Menschen auf eine wichtige Fähigkeit: Die Kunst des Brückenbauens. Ganz ohne Worte. Adolph Freiherr Knigge sagte: „Und so wie überhaupt ein verständiger Mann sich enthält, über religiöse Gegenstände in Gesellschaften zu plaudern, so soll man vorzüglich acht haben, in Gegenwart eines Geistlichen nie ein Wort fallen zu lassen,

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Frag doch den Knigge

Der Knigge für Schulen: Gedanken zu Bildung

„Es ist wahrlich eine höchst schwere Arbeit, Menschen zu bilden – eine Arbeit, die sich nie mit Gelde bezahlen läßt. Schämen sollten sich die Menschen, die den Erzieher ihrer Kinder wie eine Art von Dienstboten behandeln!“ Adolph Freiherr Knigge, Über den Umgang mit Menschen, II, 10, 5 Was Schulen leisten sollen – 9 Gedanken für bessere Bildung An der deutschen Schule ist etwas faul. Aber was? Glaubt man den Lehrern, haben sie es immer häufiger

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Frag doch den Knigge

Zivilcourage

Man darf es wohl als Revolution bezeichnen, was sich da in den vergangenen Jahrzehnten ereignet hat: die Vergesellschaftung des menschlichen Körpers und, im Gegenzug, die Privatisierung der Moral. Es gibt ein untrügliches Indiz dafür, daß dieser Umsturz der Verhältnisse tatsächlich stattgefunden hat, nämlich die Verlagerung des Schamgefühls vom Körper auf die moralischen Grundsätze, von denen sich unsereins jeweils leiten läßt. Adolph Freiherr Knigge sagte: „Ich habe bei mancher Gelegenheit Gegenwart des Geistes und Kaltblütigkeit als

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Knigge Diversity

Diversity

Vielfalt klingt toll, nervt aber manchmal kolossal! „Stimmt“, sagt Moritz Freiherr Knigge, „aber wir sollten die Flinte nicht zu schnell ins Korn werfen. Diversity ist eben auch Herausforderung und Chance. Nutzen wir Sie!“ Adolph Freiherr Knigge sagte: „In keinem Lande in Europa ist es vielleicht so schwer, im Umgange mit Menschen aus allen Klassen, Gegenden und Ständen allgemeinen Beifall einzuernten … wie in unserem teutschen Vaterland; denn nirgends vielleicht herrscht zu gleicher Zeit eine so

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knigge glück

Glück haben

Was ist Glück? Würde man diese Frage einem Bolivianer stellen, er würde vielleicht auf ein bunt bemaltes und mit allen möglichen Dingen behängtes Figürchen zeigen, das in seinem Land „Glücksverkäufer“ genannt wird. Mit seiner indianischen Strickmütze und seinem weit aufgerissenen Mund ähnelt so ein Glücksverkäufer einem gewöhnlichen Straßenverkäufer, nur daß er statt Besen oder Zigaretten das Glück mit sich herumträgt, und zwar in Form von einem Säckchen mit Reis, einem weiteren mit Nüssen, einer Dollarnote,

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Frag doch den Knigge

Knigge für Gewinner und Streitlustige

„Ich spiele gerne gegen Menschen, die gewinnen wollen und können“. Sagt Moritz Knigge. Weil auch das Gewinnen einen kultivierten Menschen auszeichnet und das Leben in der Tat kein Ponyhof ist.  Adolph Freiherr Knigge sagte: „Es ist unmöglich, sich von gewissen Leuten geliebt zu machen, und da kann es nicht schaden, wenn diese uns wenigstens fürchten.“ Über den Umgang mit Menschen,I, 3, 19 Zähmung des Widerspenstigen? Darf man so kompromißlos gewinnen wollen? Den anderen haushoch besiegen

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knigge kooperation

Egoismus macht einsam

Konfuzius sagt: Egoismus ist schlecht fürs EGO. Hat er nie gesagt, klingt aber echt. Gut ist die Einsicht dennoch, denkt sich Moritz Knigge und hat seine Einsichten zu Egoismus, Eigennutz und Konkurrenz in einem eigenen Text zusammengefasst.  Adolph Freiherr Knigge sagte: „Ich möchte gern, daß man Stolz für eine edle Eigenschaft der Seele ansähe; für ein Bewußtsein wahrer innrer Erhabenheit und Würde; für ein Gefühl der Unfähigkeit, niederträchtig zu handeln … Hochmut hingegen brüstet sich

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knigge ehre

Verständigung – Habe die Ehre

Moritz Knigge sagt: Kommunikation ist mehr als Informationsaustausch. Kommunikation ist Begegnung. Und die ist gerade in Deutschland manchmal gar nicht so leicht.  Adolph Freiherr Knigge sagte: „Es geschieht dann, daß wir sehr böser Laune werden, wenn wir sehen, daß man uns vernachlässigt … dahingegen unser Witz, unsre Laune unaufhaltsam und bezaubernd fortströmen, wo wir geehrt, geliebt und mit Aufmerksamkeit behandelt werden.“ Über den Umgang mit Menschen, III, 3, 3 Deutschland – Irgendwas ohne Menschen Nach

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Toleranz – Über die Kunst des Duldens

Tolerant kann nur sein, wer sich Störgefühle gegenüber dem Verhalten anderer eingesteht, sagt Moritz Knigge. Wer alles gleich gültig findet, der ist es selbst: gleichgültig.  Adolph Freiherr Knigge sagte: „Verleugne nicht Wahrheit, selbst die bittre Wahrheit nicht! Sei freimütig, aber ohne grob zu werden …“  Über den Umgang mit Menschen, III, 1, 9 Wieviel Wahrheit verträgt das Miteinander? „Wahrheit? Eine einzige Wahrheit gibt es heute nicht mehr“, sagte eine im übrigen durchaus ernstzunehmende Dame im

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knigge diskriminierung

Vielfalt statt Einfalt

Vielfalt, englisch Diversity, ist aus unserer Welt nicht wegzudenken. Keine politische oder wirtschaftliche Organisation, die nicht den Wert der Vielfalt schätzen würde. Und das ist gut so, sagt Moritz Knigge. Und macht doch einen entscheidenden Unterschied. Es lebe der Unterschied! Adolph Freiherr Knigge sagte: „Umarme nicht jeden! Drücke nicht jeden an dein Herz!“ Über den Umgang mit Menschen I, 1, 22 Es gibt in den Medien – und nicht nur da – Menschen, die sich

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knigge Anstand

No-Go und Tabu

Früher sprachen die Menschen von Tugenden, Lastern, Todsünden und Tabus. Moritz Knigge probiert das noch heute. Zurück zur Vernunft Adolph Freiherr Knigge sagte: „Sei aber nicht gar zu sehr Sklave der Meinungen anderer von Dir! Sei selbständig! Was kümmert Dich am Ende das Urteil der ganzen Welt, wenn Du tust, was Du sollst? und was ist Dein ganzer Prunk von äußeren Tugenden wert, wenn Du diesen Flitterputz nur über ein schwaches, niedriges Herz hängst, um

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Frag doch den Knigge

Politische Korrektheit ist ein Mangel an Affektkontrolle

Die politische Korrektheit verspricht uns eine Welt, in der niemand mehr Macht über den anderen ausübt. Eine solche Welt wünscht sich auch Moritz Knigge, hält dafür aber PC für ebenso ungeeignet wie John Cleese: „If people can’t control their own emotions, then they have to start trying to control other people’s behaviour.“ Die politische Korrektheit scheint tatsächlcih etwas für Menschen zu sein, die, weil sie ihre eigenen Gefühle nicht im Griff haben, versuchen das Verhalten anderer

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Frag doch den Knigge

Vorwort – Spielregeln, wie wir miteinander umgehen sollten.

Moritz Freiherr Knigge hat ein Buch über den Umgang mit Menschen geschrieben. Mit Spielregeln für ein eigenverantwortliches gemeinschaftsfähiges Leben.  Wir könnten auch anders Adolph Freiherr Knigge sagte: „Übrigens werden vielleicht wenig Menschen in einem so kurzen Zeitraume in so manche sonderbare Verhältnisse und Verbindungen mit andern Menschen aller Art geraten, wie ich, seit ungefähr zwanzig Jahren; und da hat man denn schon Gelegenheit, wenn man nicht ganz von der Natur und Erziehung verwahrlost ist, Bemerkungen

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