Jack Oldfield trank gerne viele und bezahlte gerne wenig. Er war ein geiziger Trinker. Am Abend vor Allerheiligen saß Jack in seiner Stammkneipe und trank als plötzlich der Teufel höchstpersönlich an seinem Tisch Platz nahm. 

Inhaltsverzeichnis | Das erwartet Sie in diesem Artikel:

Der listige Jack

Deine Zeit ist gekommen, sagte der Teufel zu Jack und Jack sagte: Wenn es sein muss, dann ist es so. Aber nicht ohne einen letzten Drink!  Diesen Wunsch wollte der Teufel ihm gerne erfüllen. Da der Satan ohne  Geld unterwegs ist, verwandelte er sich selbst in eine Münze. Doch ehe er sich versah, war er bereits in den Geldbeutel des ebenso geizigen wie listigen Jack gewandert. In bester Gesellschaft mit einem silbernen Kreuz, so dass sich der Teufel nicht selbst befreien konnte. Da der Trinker Jack auch ein guter Verhandler war, schlug er weitere 10 Jahre für seine arme Seele raus.

Bis in alle Ewigkeit

Als der Teufel 10 Jahre später wider auf der Matte stand. Diesmal in Jacks Garten, bediente sich dieser abermals einer List: Eine letztes Mahl  kann selbst der Teufel mir nicht abschlagen! Pflücke mir bitte diesen Apfel von meinem Baum. Der Teufel, der kein Unmensch sein wollte, pflückte den Apfel, aber sah sich ein zweites Mal gefangen: Im Apfelbaum, am Rückweg gehindert durch ein flugs von Jack in die Rinde geritztes Kreuz. 
Diesmal verhandelte Jack noch härter und bekam schliesslich vom Teufel das Versprechen, dass er Jack nie wieder behelligen würde. 

Der wandelnde Kürbis

Als Jack schliesslich starb, hatte er ein Problem. Für den Himmel reichte es nicht. Zu trunksüchtig, zu geizig und hinterlistig. An der Tür zur Hölle angekommen, hiess es: No way. Der Teufel hält seine Versprechen. Und ist sogar mitleidiger als man gemeinhin denkt: Zu dunkel, zu kalt war Jacks Rückweg. Und so gab ihm der Teufel ein glühendes Stück Kohle, damit Jack Licht hat und sich wärmen könne. Und so wandelt Jacks Seele seitdem zwischen Himmel und Hölle am Abend vor Allerheiligen umher, um böse Geister zu vertreiben. Unterstützt von Millionen hell erleuchteten geschnitzten Kürbissen. 

Halloween anständig feiern

Soviel zur Geschichte von Halloween. Doch was sollte man wissen, um im hier und heute anständig Halloween zu feiern? Die folgenden Verhaltensempfehlungen können nach meiner Erfahrung nicht schaden, sich schöner zu gruseln. 

 

  1. Süss statt sauer. Schmeisse nicht mir rohen Eiern. Ist nicht nur richtige Sauerei sondern kann auch üblen Verletzungen führen. Anzeige inklusive. 
  2. Sei kein dämlicher Horror-Clown, der andere Menschen zu Tode erschreckt. 
  3. Du hast das Recht mit der „Jedermann-Festnahme-Regel“ einen durchgedrehten Horror-Clown, der Dichb körperlich attackiert, so lange festzuhalten bis die Polizei dem Clown das Fürchten lehrt. 
  4. Wer sich gefahrlos gruseln will, dem seit der ultimative Halloween-Klassiker oder der dieses Jahr (2018) erschienenen Neuauflage  – ebenfalls mit Jamie Lee Curtis empfohlen: 
  5. Wie beim Karneval gilt: Verkleiden ist Pflicht. Je fantasievoller desto besser. Hier die skurrilsten Anregungen.
  6. Du bist eigeladen oder selbst Gastgeber*in und auch der Suche nach passenden Snack-Ideen. Bei chefkoch habe ich ein paar Klassiker entdeckt. Gruselmumie inklusive. 
  7. Ihr feiert mit der ganzen Familie? Da dürfen schaurig-grelle Cocktails – ob mit oder ohne Alkohol natürlich nicht fehlen. Einige nette Inspirationen für Groß und Klein habe ich bei Hallo: Eltern gefunden. 
  8.  Schaurig schöne Musik sorgt für die richtige Atmosphäre. Für jedes Alter und jeden Geschmack.Von den Sixties über Nineties bis heute. Von Adams Familiy bis Sisters of Mercy, lasst euch inspirieren. youtube sei Dank. 
  9. Wer Halloween in Irland, den USA oder einem anderen englischsprachigen Land feiert, dem kann vieleicht die folgende Vokabelliste der Halloween-Ausdrücke weiterhelfen. 
  10. Und zu guter Letzt verrate ich Euch noch mein persönliches Halloween-Ritual: Licht aus, Hui-Buh an. Was für ein Spaß. Mit einer rostigen Rasselkette. 

 

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