Wir müssen leider draußen bleiben! Die FAZ titelt: „Im Restaurant unerwünscht: Kinder dürfen abends nicht mehr in „Omas Küche“.“ In Binz auf der Insel Rügen hat der Wirt von „Omas Küche“ Rudolf Markl die Reissleine gezogen: „Es ist irgendwo eine Grenze erreicht, wo wir sagen, es geht einfach nicht mehr.“ Belästigung anderer Gäste, heruntergezogene Tischdecken, zerschepperte Rotweingläser und ein Lärmpegel, den Markl weder seinen erwachsenen Gästen, seinem Servicepersonal noch sich selbst weiter zumuten möchte. Kinder an die Macht! Bloß nicht! Brauchen wie einen Kinder-Knigge?

Oder doch einen Eltern-Knigge? Wie ein Nebensatz des Wirtes Markl nahelegt. Nicht die Kinder seien das Problem, sondern die ignorante Eltern: „Die ihren Namen tanzen können, aber ihre Kinder nicht mehr im Griff haben“, macht der Gastronom seinem Ärger Luft.  Es gibt viel Zustimmung für seinen Schritt zum kinderlosen Restaurant, sagt er.

Knigge für Kinder?

Rudolf Markl hat eine Grenze gezogen, weil Eltern ihren Kindern keine Grenzen mehr ziehen. Weil nicht mehr erzogen wird, fehlen Kindern zunehmend Kulturtechniken, die lange als selbstverständlich galten. Regeln des Miteinanders, die auch heute noch vielen als wichtiges Voraussetzung für persönliche Reife und ein gutes Miteinander gelten. Bereits Aristoteles stellte fast 2.500 Jahren nüchtern fest, dass Kinder sich dadurch auszeichnen, sich dem Begehren zu überlassen, und man vor allem bei ihnen sich das Streben nach dem Lustvollen finde. Ernüchtern fand Aristoteles das nicht, eher normal. In der Tat, was wäre lustvoller als so lange an einer Tischdecke zu ziehen, bis alles darauf stehende sich der Schwerkraft beugt? Was begehrenswerter als sein Lieblingsspiel überall auf dem Tablet zocken zu können, ohne sich um andere zu scheren? Und ist es nicht ein Traum, so laut und wild zu sein, wie man will? Leben nach dem Lustprinzip!!! Herrlich! Für die lustvollen Kleinen auf jeden Fall, für die ruhebedürftigen Großen Hölle! Hölle! Hölle!

Knigge für Eltern?

Das kindlich Lustvolle, das Aristoteles im 4. Jahrhundert vor Christus beobachtete gibt es wohl seit Menschengedenken. Das war immer so und wird auch immer so bleiben. So weit so kindlich. So weit so Kinderladen. Doch wo bleibt da die gute Kinderstube? Für die sind – ebenfalls seit Menschen denken können – die Erwachsenen zuständig: Die Erziehungsberechtigten oder wie man früher sagte: Die Erziehungsverantwortlichen. Glaubt man Gastronom Markl und seinen Fürsprechern, dann tanzen die mittlerweile lieber ihren Namen als von ihrer Verantwortung zur Erziehung Gebrauch zu machen. Das ist überspitzt, heisst aber ohne Waldorf-Polemik: Wer sich selbst nicht im Griff hat, kann auch andere nicht im Griff haben. Brauchen wir also statt eines Kinder-Knigges einen Eltern-Knigge, in der Eltern lernen ihren Kindern Grenzen zu setzen? Vielleicht.

Gute Kinderstube statt Grenzen

Dich Erziehung erschöpft sich nicht im Grenzen ziehen und sich im Griff haben. Erziehung ist eben auch Vorleben und Zeigen. Zeigen, was Menschsein ausmacht und sich selbst darum bemühen, diesem Menschenbild gerecht zu werden. Das steht allen Menschen gut zu Gesicht. Eltern insbesondere. Knigge, das ist Bildung im wörtlichen Sinne. Bildung hin auf einen guten Umgang mit Menschen. Knigge das ist gute Kinderstube, in der die Älteren den Jüngeren zeigen, wie man ein menschliches Leben führt und auch mal daran scheitert. Knigge das Lernen voneinander, wo Eltern auch was von ihren Kindern lernen,. Weil man von niemandem auf der Welt eine ehrlichere Rückmeldung bekommt, wie es um die eigene gute Kinderstube bestellt, als von den eigenen Kindern.

Tipps aus der guten Kinderstube – Ein Knigge für das Kind in uns.

In der guten Kinderstube gibt es viel zu entdecken. Für kleine und große Menschen. Alte und Junge. Dicke und Dünne. Mädchen und Jungs. Männer und Frauen. Es lohnt sich also ab und zu reinzuschauen.

1. Bitte, auch um Entschuldigung

Wie heisst das Zauberwort? Mit einer Bitte macht man sich man und anderen das Leben leichter. Weil man die Einsicht gewonnen, dass Menschen gerne etwas für andere tun solange dies nicht für selbstverständlich gehalten wird. Dem Fragenden, der mich letztlich nach einem meiner Vorträge mit der Frage überraschte, ob er sich eigentlich im Restaurant beim Servicepersonal bedanken müsse, schliesslich zahle er doch, hatte noch keine Einsicht in Rücksicht gewonnen. Auch um Entschuldigung bittet man, weil sich niemand von von entschulden kann. Dafür braucht man einen Gegenüber. Und so klingt: „Ich möchte Dich/Sie um Entschuldigung bitten“ nicht nur besser als „Tschuldigung“ oder „Sorry“ sondern macht auch ein „Schwamm drüber“ wahrscheinlicher. Und aus Mücken keine Elefanten.

2. Bedanke Dich

D-A-N-K-E. Fünf Buchstaben mit toller Wirkung. Wer sich bedankt, der stellt Verbindung zu den Menschen her. Der erkennt, dass es zusammen besser geht. Dass da einer was tut, was verbindet. Dass da jemand Freude hat für andere was zu tun. Man kann sich gar nicht genug bedanken, weil wir damit Freude in die Welt bringen. Weil wir andere dafür wertschätzen, was sie tun oder lassen, damit es zwischen den Menschen. Für die Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme gegenüber anderen. Der Dank ist der Kitt für unsere zwischenmenschlichen Beziehungen, weil der dem anderen zeigt. Ich sehe Dich. So wie Dich mich gesehen hast. Ich belohne Dich. Mit dem Mindesten, was jeder von uns hat. Auch ohne ein dickes Portemonnaie: Eine vom Herzen kommenden DANKESCHÖN.

3. Begrüße und stelle Menschen einander vor

Die Begrüßung ist die erste Möglichkeit unseren Mitmenschen zu versichern, dass wir sie wahrnehmen. Als unseres Gleichen. So groß die Unterschiede auch sein mögen. Mit der Begrüßung beginnt das Ich-Mensch-Du-Mensch-Spiel. Wer anderen nicht grüßt und Menschen nicht einander vorstellt, der gibt Menschen das Gefühl, dass sie nicht existieren. Der spielt ein anderes, ein doofes Spiel: Das Ich-Mensch-Du-Luft-Spiel. Und wer sich wie Luft behandelt fühlt, der schlägt zurück. Der grüsst auch nicht mehr. Ich grüße Menschen beharrlich und unterstelle jedem, der nicht zurück grüßt, dass er mich nicht gehört hat. Diese Einstellung habe ich mir von einer Verkäuferin von DM abgeschaut. Aber das ist eine andere Geschichte. Eine Geschichte über die Kunst der wohlwollenden Konstruktion Hier nachzulesen.

4. Begrüße Menschen mit Handschlag

In unseren Breitengraden gibt man sich die Hand. Meist die rechte. Um zu zeigen, ich komme in friedlicher Absicht. Ich habe nichts zu verbergen. Sieh her: Die sind meine offenen Handflächen. Nichts steht zwischen uns. Ich reiche Dir meine Hand, Du mir Deine. Worauf man sonst noch so achten sollte. beim Handschlag, das beschreibe ich in meinem kleinen Artikel zum perfekten Handschlag.

5. Schaue Menschen an

Menschen in die Augen zu schauen. Nicht zu kurz und nicht zu lang. Nicht zu flüchtig, aber auch ohne den anderen anzustarren. Der richtige Blickkontakt ist eine hohe Kunst im Umgang mit Menschen. Wer seinen Mitmenschen mit Respekt begegnen will, der übe den wertschätzenden Blick. Den mit unseren Blicken stellen wir Kontakt her und bauen Brücken. Anderswo auf dieser Welt ist das Gegenteil der Fall. Ist der Blick in die Augen tabu, weil zu intim. Ob und wie wir unseren Mitmenschen in die Augen oder auf den Boden schauen sollten, darüber erfahrt Ihr mehr in meinem Blickkontakt-Knigge.

6. Sprich deutlich, in angemessener Lautstärke

Deutliche Aussprache bei angemessener Lautstärke. Das mag ich. Menschen, die nicht nuscheln, nicht flüstern und einen nicht ins Gesicht schreien, mag ich gut leiden. Menschen, die nicht mit ihrem eigenen Organ ein ganzes Restaurant beschallen, die ihre eigenen klaren Gedanken in eine klare Sprache übersetzen und nicht in ihren Bart nuscheln. Natürlich, nicht künstlich. Nicht jedes Wort betonend wir frisch aus einem zweitklassigen Rhetorik-Kurs.

7. Du lebst nicht auf einer einsamen Insel

„Was soll man groß darum herumreden: Wir sind die einzige Person auf der Welt, die uns interessiert. Jeder, der couragiert in sich hineinhorcht, weiss das von sich und weiß auch, wie scharf er damit zu den simpelsten Geboten der Moral im Gegensatz steht. Unser Selbstinteresse ist schrankenlos, aber es ist uns peinlich. So Asfa-Wossen Asserate in seinem Bestseller „Manieren“. Im besten Falls ist es uns peinlich, mag man ergänzen. Dann, wenn wir verstanden haben, dass wir nicht auf einer einsamen Insel leben, sondern gemeinsam mit anderen Menschen teilen. Wenn das Kind ins uns verstanden hat, dass sich nicht alles um uns dreht, und der Erwachsene in uns es schätzt nicht immer im Mittelpunkt stehen zu müssen.

8. Lärme nicht

Kinder schreien gerne. Nicht nur die ganz Kleinen. Die nichts anders können als zu schreien, um auf sich und ihre Bedürfnisse. Auch im Grundschulalter wird noch ordentlich geschriien. Weil die Leisen nicht gehört werden. Wer nicht schreit ist, nicht anwesend. Doch lärm erzeugt Stress. Und der ist schädlich für ein gutes Miteinander. Wie uns ein leiseres Miteinander gelingen kann, davon handelt in Kürze meine Klappe-halten-Ruhe-Pssssscht-Knigge.

9. Sei hilfsbereit

Wenn ich Menschen frage, was sie an anderen Menschen schätzen, dann ist es Hilfsbereitschaft. Hilfsbreitschaft setzt Aufmerksamkeit voraus. Zumindest dann, wenn man seine Hilfe anbieten möchte bevor der andere darum bitten muss. Oder um zu entscheiden, ob der andere unser Angebot zur Hilfe als übergriffig empfinden könnte. So erzählen mit behinderte Menschen immer wieder, dass es sehr anstrengend sein kann, wenn einem immer wieder Hilfe angeboten wird, weil einem damit das Privileg sich anonym im öffentlichen Raum zu bewegen abhanden komme.

10. Rede nicht nur von Dir selbst

Eine Unterhaltung als Gemeinschaftsprojekt zu verstehen ist gar nicht einfach. Gerade bei Männern ist die Neigung groß die eigenen Geschichten, Meinungen und Urteile für die Hörenswertesten zu halten und seine Mitmenschen zum Publikum zu degradieren. Das kann auch sehr unterhaltsam, wenn es wir sehr lustige oder sehr spannende Gedanken zu hören bekommen oder unser Gegenüber wirklich über sich und nicht das Bild spräche, das er von sich gemalt hat. Wie es zu einem guten Gespräch kommen kann und warum das so lohnenswert, darüber schreibe in meinen kleinen Gesprächs-Knigges. Schluss mit den Selbstgesprächen – Für das Gespräch zu Zweit, den Dialog und für die Konversation mit mehreren

11. Sage anderen etwas Nettes

Es ist schon bemerkenswert: Kritteln, Motzen, Meckern, Kritisieren und Mäkeln das beherrschen wir weltmeisterlich und seit der Erfindung des Internet wissen wir, wie viel Zorn und Ärger die Menschen mit sich rumschleppen bevor sie zu hatenden Trollen werden, die alles niedermachen, was ihnen vor die Tastatur kommt. Dabei könnte es doch ganz einfach sein, nett zu sein. Statt Nett für die kleine Schwester von Scheisse zu halten. Du siehts toll aus! statt Das steht Dir nicht! Danke für den schönen Tag! statt Wenn wir jetzt noch schönes Wetter gehabt hätten. Das hast gut gemacht statt Nicht schlecht, aber eben auch nicht perfekt. In meinem kleinen Komplimente-Knigge habe ich mir Gedanken gemacht, wie wir anderen etwas Nettes sagen! 

12. Höre zu

4 Ohren haben wir sagt Schulz von Thun. Wer fragt, der führt sagen die Vertriebsprofis. Ohren gespitzt, zugehört, Fragen gestellt statt immer die gleichen Geschichten zu erzählen. Zuhören statt zutexten lautet die Devise. Aber warum ist Zuhören eigentlich so schwierig? Und warum so wichtig, auch wenn man kein Verhörspezialist, Seelsorger oder Psycho-Therapeut werden möchten? Darum geht es in meinem kleine Knigge für Zuhörer. 

13. Betrachte das Leben mit Humor

Von Christian Morgenstern stammt der tolle Satz: „Humor ist die Betrachtung des Endlichen vom Standpunkt des Unendlichen.“ Humor entsteht im Spannungsfeld zwischen begrenzter Realität und unbegrenzter Phantasie. Zwischen Wissen und Glauben. Zwischen Zweifeln und Verzweiflung. Humor ist tatsächlich wenn man trotzdem lacht. Über einen schlechten Witz, damit der Erzähler sich nicht ganz so schlecht fühlen muss. Über die Absurdität des Daseins. Über die eigene eigene Blödheit und die der anderen. Immer mit Augenzwinkern und Wohlwollen. Weil nichts perfekt auf dieser Welt, nicht einmal wir selbst. 

14. Sei nicht rechthaberisch

ISSO! So schallt es von überall. Bevor das Gespräch begonnen hat, ist es auch schon wieder vorbei. Weil der andere gar nicht sprechen sondern nur sein Urteil verkünden will. ISSO-Tourette habe ich diese menschliche Neigung genannt. Weil unser Wille zur Selbstbehauptung sich immer wieder durchdrückt. Wir wissen Bescheid. Uns macht keiner was vor. Wir wissen wo der Hase langläuft und wie die Dinge laufen. ISSO. Doch Antworten sind anstrengend. Dauernd kommt einer und will uns widerlegen. Ich plädiere dafür für ein fragendes Denken, eine Irrtumns-Lust, die nicht mit mit ISSO den Deckel drauf macht, sondern mit „Ich könnt mich auch irren“ Frageräume eröffnet. 

15. Sei nicht empfindlich

 Beim Boxen sagt man Glaskinn, wenn einer heftig austeilen kann. Auch im Umgang mit Menschen außerhalb des Boxrings gibt es Menschen. Ob Kinder oder Erwachsene, die wenig sensibel sind, wenn es um die Gefühle ihrer Mitmenschen geht und äußerst empfindlich reagieren, wenn die Dinge nicht so laufen, wie sie es sich ausgemalt haben. Der Umgang mit sensiblen Menschen ist schwierig hat John Cleese von Monty Python einmal gesagt, weil man die weiß, was man als nächstes falsch macht. Weil empfindliche Menschen ihre eigenen Emotionen nicht kontrollieren können versuchen sie wie selbstverständlich das Verhalten anderer zu kontrollieren. Und dich sage: Sensible Menschen hingegen versuchen ihre eigenen Emotionen zu kontrollieren bevor sie auch nur einen Gedanken daran verschwenden, das Verhalten anderer kontrollieren zu wollen. Mehr erfahrt ihr in meiner Kolumne zur Political Correctness

16. Ärgere andere nicht

Kinder können hart sein. Und Mobbing scheint an Schulen weiter verbreitet zu sein als das im humanistischen und reformpädagogischen Menschenbild vorgesehen ist. Der Mensch hat dem Menschen kein Wolf sondern eine Teddybärin zu sein. Das klappt nur bedingt. Warum das so ist und warum ärgern doof war ist und bleibt, davon handelt in Kürze meine Knigge zum Umgang mit Konflikten.

17. Wehre Dich

Der Lack der Kultur soll dünn sein und der höfliche Mensch nur bedingt abwehrbereit. Zu naiv und zu lieb für diese Welt. Ich glaube das nicht. Ich glaube, dass Kindern, Heranwachsenden und Erwachsenen in der guten Kinderstube auch Wehrhaftigkeit vermittelt wird. Sich zu wehren, wenn die Regeln des guten Umgangs auf dem Spiel stehen. Beherzt einzuschreiten, wenn Unverschämtheiten und Willkür den Umgang mit Menschen zu bestimmen drohen. Wenn Überheblichkeit und Vulgarität schamlos das Zepter schwingen. Mehr in meinem Knigge für Couragierte

18. Bilde Dich

Bildung ist Selbstgestaltung. Wer sich bildet, der versucht sich als Person auf ein Bild hin zu gestalten. Auf Jesus, die Vernunft, die Marktwirtschaft, die Natur, Allah, Buddha, Konfuzius, Mickey Maus, Satan, das Nichts oder was auch immer. Gebildet sind am Ende die, die sich auf dieses Bild hin gestalten, ihren Kopf und ihren Bauch einschalten, um die Figur, die sie sich gegeben haben zu beurteilen. Wer sich bildet, der wird zum Gestalter*in seiner selbst. Im Sinne Adolph Freiherr Knigges ist Bildung Herzensbildung und zeigt sich in der Kunst im Umgang mit Menschen „Die Kunst sich bemerkbar, geltend, geachtet zu machen, ohne beneidet zu werden; sich nach den Temperamenten, Einsichten und Neigungen der Menschen zu richten, ohne falsch zu sein.“ 

20. Forme Dich

Gib Dir eine Gestalt in dem Du den Dingen eine Form gibst. Höflichkeit ist ein Instrument, das schöne Klänge erzeugt, wenn man es zu spielen beherrscht. Umgang, das ist auch immer Umgangsform. Die wichtigsten Umgangsformen habe ich Euch zusammengefasst. Tischsitten, Duzen und Siezen, Niesen, und vieles mehr findet Ihr im Überblick: „Die wichtigsten Benimmregeln“.

19. Urteile nicht zu hart

Wir sind schnell mit unseren Urteilen. Wir sind es gewohnt, Dinge voneinander zu trennen. Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen. Vorurteile verdunkeln oft unseren Verstand. Das Leben ist anstrengend, das Leben komplex, wer hat da jeden Tag die Muße den Ausgang aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit zu suchen? Und halte ich es mit denen, die leben und leben lassen zu ihrem Lebensmotto gemacht haben und nicht die 007-Logik: Live an let die. 

 

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