Manieren

Knigge Sprache

11 Tipps zum Umgang mit Sprache

„Willst Du witzige Einfälle anbringen, so überlege auch wohl, in welcher Gesellschaft Du Dich befindest! Was Personen von einer gewissen Erziehung sehr unterhaltend scheint, kann andern sehr langweilig und unschicklich vorkommen, und ein freier Scherz, den man sich in einem Zirkel von Männern erlaubt, würde bei Frauenzimmern übel angebracht sein.“ Adolph Freiherr Knigge, Über den Umgang mit Menschen, I, 1, 26 Du bist, was Du sprichst. Manchmal könnten wir uns hinterher auf die Zunge beißen.

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knigge-umgangsformen

Diese 10 Umgangsformen halten die Höflichkeit in Form

Adolph Freiherr Knigge sagte: „Überhaupt muß man so wenig wie möglich die Leute in Verlegenheit setzen, vielmehr sich bemühn, wenn auch jemand im Begriff ist, eine Unvorsichtigkeit zu begehen (zum Beispiel schlecht von einem Buche zu reden, dessen Verfasser gegenwärtig ist) oder sonst beschämt zu werden, ihm diese Verlegenheit zu ersparen, oder die Sache auf irgend eine Weise wieder ins Feine zu bringen.“ Über den Umgang mit Menschen, I, 1, 25 Umgangsformen sind Diener der

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Knigge von A-Z

Knigge von A-Z

Das Zwischenmenschliche ist komplex. Zeit für ein bißchen Ordnung. Konkrete Verhaltensempfehlungen zum Umgang mit Menschen. Gewonnen aus Einsicht und Erfahrung. Zum Mitdenken und Nachmachen empfohlen.  A – Aufstehen Sitzenbleiben kann jeder. Höfliche Menschen stehen auf, um andere zu begrüßen, um das Fenster zu schliessen, wenn es zieht, um Getränke nachzugießen, oder vergossene aufzuwischen. Und selbstverständlich immer, wenn eine (r) einen Sitzplatz benötigt. Warum auch immer. Das ist und egal, weil wir aufstehen – leicht wie

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Adolph Freiherr Knigge

Adolph Freiherr Knigge – Leben und Werk

Es ist schon bemerkenswert: Den Knigge, das Buch des bürgerlichen Anstands stammt aus der Feder eines Adligen: Adolph Freiherr Knigge. Geboren 1752 in Bredenbeck 1796 verstorben in Bremen. Dort beerdigt im Bremer Dom. Einen tiefen Kenner der Menschen und Bestien nannte ihn Heinrich Heine. Der freie Herr Knigge Adolph Freiherr Knigge wurde früh Vollwaise. Die Eltern starben bevor er 14 Jahre alt war. Zurück blieb das Rittergut, hoch verschuldet. Dies wurde unter die Zwangsverwaltung der

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Über den Umgang mit Menschen-2

Das Buch – Über den Umgang mit Menschen

1788 erschien Adolph Freiherr Knigges berühmtestes Buch „Über den Umgang mit Menschen.“ Im „Umgang“ gibt Knigge seinen Lesern Verhaltensempfehlungen für die Kunst im Umgang mit Menschen. Die Kunst sich bemerkbar geltend, geachtet zu machen ohne beneidet zu werden; sich nach den Temperamenten, Einsichten und Neigungen der Menschen zu richten, ohne falsch zu sein; sich ungezwungen in den Ton jeder Gesellschaft stimmen zu können, ohne weder Eigentümlichkeit des Charakters zu verlieren, noch sich zu niedriger Schmeichelei

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Hat Uli Hoeneß seinen Knigge gelesen?

Uli ist der Vater Teresa vom Tegernsee, der Nelson Mandela von der Säbener Straße und die Mutter aller Manager. (Karl-Heinz Rummenigge in seiner Festrede zum 60. Geburtstags von Uli Hoeneß) 1788 erschien Adolph Freiherr Knigges berühmtestes Buch „Über den Umgang mit Menschen.“ 1979 wurde Uli Hoeneß mit 27 jüngster Manager der Bundesliga und gilt selbst bei seinen schärfsten Kritiker als der erfolgreichste. Ein Blick auf die Zahlen bestätigt dies eindrucksvoll. Erzielte der deutsche Rekordmeister bei

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pippi-langstrumpf

Von Pippi Langstrumpf lernen

Habt Ihr auch schon mal in KÖLN Karneval gefeiert? Ich schon oft. Meist in Köln-Porz . Da gibt es einen großen Veddelszoch. Mit Wagen, Kostümen, Kamelle und Jux und Dollerei. Da fährt auch der Kollege Guido Cantz mit. Der kommt nämlich aus Porz und Spaß versteht der ja auch. So ne richtige rheinische Frohnatur, der Guido. Und wissen se, wer auf dem Zooch mitgefahren ist? Ich. Als Karnevalsprinz. Echt. Wir erdverwachsenen Niedersachsen verstehen nämlich auch Spaß. Ehrlich. Der

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110 Regeln Washington

110 Regeln des Anstands von George Washington

Mit diesen 110 Regeln kann man aus jedem ein halbwegs zivilisierter Mensch werden, so wirbt der DTV auf der Rückseite der Neuerscheinung von George Washingtons Fibel „110 Regeln des Anstands und des gegenseitigen Respekts in Gesellschaft und im Gespräch“.  Amerika wird höflich George Washington prägte als erster Präsident die amerikanische Demokratie. So lesen wir auf dem Klappentext des Buches. Er war erst dreizehn, als er die hier versammelten Benimmregeln zu Papier brachte. Ein echtes Fundstück,

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Adolph Freiherr Knigge in 128 Wörtern

Mit Schiller befreundet und mit Goethe verfeindet. Glühender Anhänger der französischen Revolution. Für die er sogar im Knast gesessen hat. Spötter erstarrter Umgangsformen und schwarzes Schaf der Familie. Wie kann man als Adliger für die französische Revolution sein? Freimaurer, Mitbegründer der Illuminaten. Der Dan Brown des 18. Jahrhundert. Erster deutscher Blogger. So eine Art Sascha Lobo ohne roten Iro. Dafür mit weisser Perücke. Ein Tausendsassa, der den Damen bei Hofe Maikäfer in den Kragen steckte, das

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Lob der Zuvorkommenheit

Ich glaube nicht an den Verfall der Sitten. Die meisten Menschen wissen nämlich sehr gut, was man tun und lassen sollte. Vor allen Dingen, was die anderen so zu tun und lassen haben. Machen ist wie Wollen, nur krasser Obwohl wir wissen, dass wir alle Etikette in die Wind schlagen sollten, um anderen eine Peinlichkeit ersparen, dass es es keine Regel gibt, wie man eine Weißwurst zu essen hat, solange wir nicht gegen sie verstoßen, dass wir

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maerchen

Aus Märchen lernen

Märchen sind toll. Sie entführen uns in fremde spannende Welten und sind gesättigt an Erfahrungen über die menschliche Natur und die menschlichen Möglichkeiten. So auch das Märchen DIE FINGERSCHALE.  Über das Bloßzustellen. Die Fingerschale Prinzessin Dolores war das einzige Kind Ihrer Eltern, König Phillip und Königin Maria. Die drei lebten mit ihrem Hofstaat – 17 Zofen, 55 Soldaten, 34 Dienern, 12 Köchen, 2 Hofnarren, 7 Ministern und einem Jäger – in einem prachtvollen Schloss. Mit einer

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Anreden und Titel

Anreden und Titel

Gibt es wirklich noch Menschen, die ihre Eltern Siezen? Wie redet man eigentlich den Papst an oder die Bundeskanzlerin an? Und sollte ich Menschen mit Adelstiteln mit dem Titel anreden, wo es doch seit 1918 gar keinen Adel mehr gibt? Gerne gebe ich Antworten rund um die Klassiker rund um Anreden und Titel. Der unhöflichste Ort der Welt ist die Ehe Im französischen Film „Das Leben ist ein langer ruhiger Fluss“ wird sich in einer

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Finger an der eigenen Nase

Finger an die eigene Nase

Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen, sagt man. Und man hat recht, weil wir alle im Glashaus sitzen. Wir Menschen, die miteinander umgehen. Der werfe den ersten Stein, sagt die Bibel und alle werfen, was das Zeug hält. Und schon liegt das Glashaus und Scherben. Weil die Idioten eben doch immer die anderen sind. Weil der nackte Zeigefinger zwar hässlich ist, aber sich wenigstens nicht gegen unser Ego richtet. Der Finger an

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Pünktlichkeit Knigge

Pünktlichkeit

Pünktlichkeit die Höflichkeit der Könige. Und neben der Ehrlichkeit der Deutschen Lieblingstugend. Doch wie höflich ist Pünktlichkeit wirklich? Darüber habe ich mir Gedanken gemacht. Wie höflich ist punktgenaue Pünktlichkeit? s.t das steht für sine tempore und c.t das steht cum tempore. sine das heisst ohne und cum das heisst mit. In Deutschland gilt auch für Nicht-Lateiner sine. Also ohne. Wer sich um 19.00h verabredet oder um 15.00h ein Meeting ansetzt, der darf davon ausgehen, dass 19.00h/15.00h

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Aufstehen Knigge

Aufstehen

Aufstehen ist schwer. Nicht nur Morgens. Doch höfliche Menschen erkennt man daran, dass sie aufstehen. Nicht nur Morgens. Wider den finsteren Hockenbleibern Aufstehen oder Sitzenbleiben? Das ist hier die Frage. Hier verläuft die Trennlinie zwischen Höflichen und Unhöflichen. Die Höflichen bleiben nicht hocken, sie stehen auf und tun wenigstens so. Aber dazu später. 1. Begrüßen Es ist höflich bei der Begrüßung aufzustehen, wenn man sitzt. So stellt man Augenhöhe her und symbolisiert dem Gegenüber, ich

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Schwierige Speisen Knigge

Schwierige Speisen

Schon gewusst? Auch die Banane gehört in die Kategorie der Schwierige Speisen gehört. Mir egal, ich mag keine Bananen. Damit  Ihr auf die Banane, auf Austern, Muscheln oder Kartoffeln nicht aus  handwerklichen Gründen verzichten müsst, gebe ich Euch gerne ein paar Tipps wie mit schwierigen Speisen umzugehen ist. So isst man uns richtig – Schwierige Speisen von A-W Ich gebe zu, auch ich habe nicht gewusst, dass man Bananen richtig oder falsch essen kann. Schälen und

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Gastgeber

Der Knigge für gute Gastgeber

Herzlich Willkommen! Was macht eigentlich perfekte Gastgeber aus? „Kein Gast und kein Fisch halten sich länger als drei Tage im Hause“. So Adolph Freiherr Knigge in seinem berühmtesten Buch „Über den Umgang mit Menschen“. Doch auf was gilt es zu achten, damit es überhaupt drei schöne Tage werden? Zehn Verhaltensempfehlungen für Menschen, die gerne Gäste haben. Gelernt von den besten Gastgebern, die ich kenne. Sei ein guter Botschafter Von meiner georgischen Freundin Maka stammt der schöne

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Rotweinglas, Weißweinglas

Der Gäste-Knigge

Was macht eigentlich einen guten Gast aus, habe ich mich gefragt. Sei aufmerksam und richte Dich nach den Sitten des Hauses“, sagt Adolph Freiherr Knigge in seinem berühmtesten Buch „Über den Umgang mit Menschen“. Doch worauf sollten wir unsere Aufmerksamkeit richten? Ich glaube auf die folgenden: Acht Verhaltensempfehlungen für den tolle Gäste. Bringe etwas mit Schöne Geschenke erzählen eine Geschichte, sagt man. Gute Gäste bringe ihre schönen Geschichten mit: Ein Buch, das sie gerade begeistert, einen

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Frag doch den Knigge

Über den Umgang mit Menschen

1788 erschien das Buch „Über den Umgang mit Menschen“ von Adolph Freiherr Knigge. Es war das erste Buch zum Umgang mit Menschen, dass sich bewusst an alle Menschen richtete und nich nur an die, die auf Schlössern und Burgen aufwuchsen. Mein Name ist Moritz Freiherr Knigge Mein Name ist Moritz Freiherr Knigge und ich komme aus der gleichen Familie wie Adolph Freiherr Knigge. Sein Buch hat mich früh fasziniert, weil ich seine Verhaltensempfehlungen stets als

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Tischsitten

Tischsitten

Tischsitten sind weltweit ein wichtiger Teil für den erfolgreichen Umgang mit Menschen. Hier treffen sich die Menschen. Reden, Trinken und Essen gemeinsam. Freuen sich wie Bolle und streiten sich wie die Kesselflicker, schliessen Freundschaft und machen Geschäfte. Zwischen Aperitif und Digestif pocht das pralle Leben. Damit die Freude im Umgang überwiegt, habe ich meinem Tischsitten-Knigge, die wichtigsten Regeln zum Umgang mit Messer, Gabel und Menschen zusammengefasst. Wie wir uns beim gemeinsamen Essen verhalten sollten „Beim Mahl

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Knigge Benimmregeln

Die wichtigsten Benimmregeln im Überblick

Nur einen einzigen Satz finden wir in seinem berühmtesten Buch „Über den Umgang mit Menschen“ von 1788. Gut, der hat zwei Seiten. Aber auf die Gesamtlänge von 420 Seiten ist das nicht gerade viel für den Mann, dessen Nachname in der deutschen Sprache Synonym dafür geworden ist, wie man etwas richtig tut. Die kleinen, aber wichtigen Dinge der Welt Die Sammlung „kleiner gesellschaftlicher Unschicklichkeiten“ sind auch heute noch interessant, wenn auch ein wenig zeitverhaftet. Zeitlos

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Ich-Mensch-Du-Mensch-Spiel

Jeder erfolgreiche Umgang mit Menschen beginnt mit dem ICH-MENSCH-DU-SPIEL. Früher sagte man dazu gute Kinderstube. Theoretisch kennen sich die meisten Menschen mit der guten Kinderstube aus. Praktisch weniger. Daran wurde ich letztlich bei einem Besuch im Seniorenheim von Anni erinnert. “Gewöhnlich erlaubt man sich alles, verzeiht man sich alles und anderen nichts.”  Sagt Adolph Freiherr Knigge. (Über den Umgang mit Menschen, Teil I, 2, 8) “Wer glaubt die anderen seien die Idioten, ist selbst ein Idiot! ” Sagt

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Schöne Komplimente machen

Komplimente sind wunderschön. Doch man muss es so deutlich sagen: Das Kompliment hat nicht den besten Ruf. Selbst bei Adolph Freiherr Knigge im Umgang mit Menschen lesen wir: „Weit entfernt bin ich also, das System solcher Leute empfehlen zu wollen, die jeden ohne Unterlaß mit leeren Komplimenten, Schmeicheleien oder Lobsprüchen in die Verlegenheit setzen, ihnen auf tausend nicht eins antworten zu können.“ Und auch Asfa-Wossen Asserates widmet sich in seinem Buch Manieren dem Lob. Das auch ihm

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Niesen und Gesundheit wünschen

HAAAAATSCHIII! Es ist erstaunlich, bei Knigge denken 8 von 10 meiner Gesprächspartner*innen an „Gesundheit wünschen“. Kaum eine andere Knigge-Regel ist so populär wie die zum Niesen. Zeit auch für mich – Moritz Freiherr Knigge – einmal allen Frage rund ums Niesen nachzugehen und Antworten zu geben, was denn der Knigge eigentlich zum Niesen sagt. Adolph Freiherr Knigge hat sich zum Niesen im übrigen gar nicht geäussert. Alle Recherchen im Umgang mit Menschen haben keine Verhaltensempfehlung

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handschlag knigge

Richtig begrüßen

Mit Begrüßung, Anrede und Vorstellung beginnt das Ich-Mensch-Du-Spiel. Und dann wären da ja auch noch die Titel. Gerne geb ich Auskunft, was in den ersten Sekunden des Zusammentreffens beim begrüßen, anreden und vorstellen zu beachten gilt. 1. Einander wahrnehmen Begrüßt einander. Nur wer gar nicht grüßt, hat gar nichts verstanden. Ob Hello, As-Salaamu-Alaikum, Konnichiwa, Moin, Servus, Hallöchen, Namaste, Nǐ hǎo, Dag, ob Verbeugung, Handschlag, Hongi, Küsschen auf Wangen oder Hand, Umarmung oder Anfassen des Unterarms. Wo Menschen einander begrüssen, kann der

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Frag doch den Knigge

Wie überbringe ich schlechte Nachrichten?

Schlechte Nachrichten überbringen ist doof. Drohte früher noch der Verlust des eigenen Kopfes, ist das heute nicht so. Das ist gut. Was aber droht, ist Gesichtsverlust. Was nicht gut, aber menschlich ist. Weil der Verursacher nicht greifbar ist, schnappen wir uns den Nächstbesten und nehmen ihn in Haftung: den Überbringer schlechter Nachrichten. Schlechte und sehr schlechte Nachrichten Nun gibt es schlechte und sehr schlechte Nachrichten. Jemanden dem Tod eines lieben Menschen sagen zu müssen, Ärzte,

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Adolph Freiherr Knigge

Wer war Adolph Freiherr Knigge?

Adolph Freiherr Knigge lebte im Zeitalter der Aufklärung- Er wurde 1752 geboren und starb 1796. Er war ein Mann der Zeitenwende. Wurde früh Vollwaise und wuchs mit einem Bein in der adligen und mit einem in der bürgerlichen Welt auf. Wer dem Mann des guten Benehmens einen Besuch abstatten möchte, der findet ihn im Bremer Dom. Dort ist der gebürtige Niedersachse begraben. Adolph Freiherr Knigge, der Knigge. Der, der den Namen Knigge in Deutschland so berühmt

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Frag doch den Knigge

Du oder Sie?

Du oder Sie? Wann sagt man DU, wann SIE? Mein Name ist Moritz Freiherr Knigge und mir werden viele Fragen gestellt zum erfolgreichen Umgang mit Menschen. Ich beantworte sie gerne. Wenn also auch Sie eine Frage haben, wenn auch Ihr auf der Suche nach Antworten seid, immer her damit. Vielleicht kann ich was zum Gelingen beitragen. Seit wann gibt es das SIE? Wen soll ich Siezen? Wem darf ich das DU anbieten? Kann ich vom

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Knigge ungefragt auf Du und Sie

Was, wenn ich ungefragt geduzt werde?

Knigge-Regel: Ungefragt zurück SIEZEN. Ich werde selten ungefragt geduzt. Im Gegenteil, wenn ich auf Menschen treffe, die wissen wer ich bin, dann fragen Sie mich, wie sie mich richtig  ansprechen sollen. Dann antworte ich: „Solange Knigge drin vorkommt, fühle ich mich angesprochen.“  Bitte Abstand halten, wir bedanken uns für Ihr Verständnis Mit meinem Namen ist das auch echt kompliziert. Ich bin ein echter Knigge, da liegt ein „von“ im Namen nah und doch haben wir Knigges

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Hamburger Du Knigge

Münchner DU oder Hamburger SIE?

Knigge-Regel: Zwischen DU und SIE ist noch Platz frei. Nicht immer geht es in Deutschland so streng zu, wenn es um die Anrede geht. Zwischen DU und SIE haben sich einige Zwischenformen etabliert, die geeignet sind, den starken Gegensatz zwischen DU und SIE abzumildern. Eine Art Anreden-Cocktail mit einfachem Rezept zum Selbermachen. DU Frau Schmitz? Man mixe ein SIE mit einem DU und schon ist die Welt um eine Möglichkeit des Miteinanders reicher.  Beim Münchner

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Darf ich ein DU ablehnen?

Knigge-Regel: Gib alles, um ein DU nicht ablehnen zu müssen. In Francis Ford Coppolas Film „Der Pate“, lässt der Regisseur Marlon Brando den legendären Satz sagen: „Ich mache ihm ein Angebot, das er nicht ablehnen kann.“ Von dieser Szene können wir für die Frage DU oder SIE? einiges lernen. Für alle die ein DU anbieten bedeutet es: Sei vorsichtig. Noch immer ist das DU in Deutschland eine heikle Angelegenheit. So schnell Duzen die Deutschen nicht. Sie lieben

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Kann ich von DU zum SIE zurückkehren?

Knigge-Regel: Von SIE zum DU geht schneller als zurück. In einem meiner Seminare sprach ich mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über die Frage, ob und wie man von DU zum SIE zurückkehren könne. Insbesondere in der Unternehmenswelt gar nicht ein so ungewöhnlicher Fall, wie ich von einer der Teilnehmerinnen erfuhr: Von DU zum SIE – Erst Kollegin, dann Vorgesetzte, was nun? „Eine schwierige Kiste, Herr Knigge. Als ich seinerzeit befördert wurde, hatte ich plötzlich eine

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Wem darf ich das DU anbieten?

Knigge-Regel: Duze niemanden den Du einmal Duzen willst. Es ist den Ranghöheren, den Älteren und den Damen vorbehalten das DU anzubieten. Es ist nichts ungewöhnliches mehr, wenn sich Gleichaltrige heutzutage Duzen ohne nachzufragen. Früher trank man Brüderschaft und manche gute Freunde siezen meine Eltern heute noch. Anrede und Hierarchie Das Wesen der Frage „Wem darf ich das DU anbieten, steckt im Verb: anbieten. Es ist ein Angebot. Kein Befehl, kein Zwang. Es ist ernst gemeint dieses

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Wen soll ich Siezen?

Knigge-Regel: Mit einem SIE zum Einstieg machen Sie wenig falsch. Das SIE so schlussfolgert Asfa-Wossen Asserate in seinem Buch „Manieren“ kann eingefordert werden, das DU hingegen nur erbeten werden. Das ist eine sehr schöne Feststellung wie ich finde, weil sie gleichermaßen den Unterschied zwischen SIE und DU deutlich macht als auch die Notwendigkeit auf beide Anreden zugreifen zu können. Wir brauchen beide: das DU und das SIE. Otto will gesiezt, Herr Fürstenberg geduzt werden Wie

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Seit wann wird gesiezt?

Erst geduzt, dann gesiezt. „Seit wann wird gesiezt. Herr Knigge?“ Das fragte mich einmal ein junger Mann nach einem meiner Vorträgen. „Gute Frage.“ sagte ich. „Da muss ich mich schlau machen“. Das habe ich getan und habe bei den Römern begonnen. Die kannten kein SIE. Selbst in der strengsten Hierarchie, die das Zwischenmenschliche kennt galt bei ihnen das DU: In der Beziehung zwischen Herren und Sklaven. Sogar die Römer waren per DU. Es gab  andere Ausdrucksformen

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Für wen hat Adolph Freiherr Knigge geschrieben?

In seiner Vorrede zu den ersten beiden Auflagen seines berühmtesten Buches „Über den Umgang mit Menschen“, erklärt Adolph Freiherr Knigge selbstbewusst, was sein Buch so besonders macht: „Der Gegenstand dieses Buches kommt mir groß und wichtig vor, und irre ich nicht, so ist der Gedanke, in einem eignen Werke Vorschriften für den Umgang mit allen Klassen von Menschen zu geben, noch neu.“  Um bescheiden hinzuzufügen: „Eben dieser Unterschied aber und daß mir in Deutschland, soviel ich

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Adolph Freiherr Knigge Mission

Was wollte Adolph Freiherr Knigge?

Eine gewisse Geschmeidigkeit benötige der höfliche Mensch. So Adolph Freiherr Knigge im 18. Jahrhundert. Wer im Zwischenmenschlichen eine gute Figur machen will, der sollte seinen Mitmenschen nicht zu formell begegnen. Nach der Pflicht kommt die Kür, nach der Kinderstube die grosse weite Welt. Das bunte Miteinander. „Nach den Neigungen und Temperamenten seiner Mitmenschen solle man sich richten, ohne sich zu niederer Schmeichelei herabzulassen.“ So der alte Knigge weiter. Ein Lob der Geschmeidigkeit Man muss sich

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knigge unterbrechen

Darf ich andere unterbrechen?

Keine Frikadelle ans Ohr labern. Warum darf ich andere nicht unterbrechen? Schweigen ist Silber, Zutexten ist geil. Frage ich Menschen, was sie als besonders höflich empfinden, antworten sie gerne und oft: „Andere ausreden lassen.“ Und meinen damit meist, dass andere sie ausreden lassen sollen. Zuhören, Perspektivwechsel – jeder, der schon einmal ein Kommunikationsseminar besucht hat, weiss, was zu tun und zu lassen ist, wenn das Zwischenmenschliche gelingen soll. Wer jedoch den Mike Krüger Fan oder

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knigge angenehmer mensch

Was macht angenehme Menschen aus?

So ein angenehmer Mensch! – Fähigkeiten für den Umgang mit Menschen Vor und nach meinen Vorträgen, in meinen Seminaren und Workshops spreche ich immer wieder mit Menschen darüber, was den Umgang mit Menschen gelingen lässt. Was ihn angenehm macht. Die folgende Liste an angenehmen menschlichen Fähigkeiten ist in den letzten Jahren entstanden und ich möchte sie Euch nicht vorenthalten. Lobgesang auf angenehme Menschen: Angenehme Menschen haben eine gute Kinderstube von innen gesehen, können zuhören und

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knigge entschuldigung

Wie entschuldige ich mich richtig?

Was eine richtige Entschuldigung ausmacht – Bitte um Entschuldigung. Eine Entschuldigung gelingt immer dann, wenn sich zwei finden, die nach vorne und nicht nach hinten schauen wollen. Wenn sich zwei darüber einig sind, etwas gelingen lassen zu wollen und sich nicht darin verbeißen, Recht zu haben! Wer sich entschuldigt verzichtet darauf, Recht zu haben und  zeigt den Willen etwas wieder herzustellen. Die Kuh vom Eis zu kriegen ohne viel Brimborium. Die Engländer sind für mich

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Knigge vs Trump

Washington vs. Trump

George Washington hat einen Knigge geschrieben. George Washington war von 1789 bis 1797 Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Er war auch Präsident des guten Benehmens. Er hat „seinen Knigge“ nicht nur gelesen sondern gleich einen eigenen Knigge geschrieben. In seinem Buch „Rules of Civility & Decent Behavior in Company and Conversation“ legt George Washington 110 Regeln für einen zivilisierten und angenehmen Umgang nieder. Donald Trump fragt sich „Who the fuck is Knigge?“ Donald Trump ist Präsident

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Nähe

Nähe und Distanz

Wer Menschen für sich gewinnen will, der muss wissen, wie viel Nähe brauche und wie viel Distanz sie benötigen.Das klappt mal gut und mal weniger gut: „Seit wann Duzen wir uns?“ „Das finde ich total grenzüberschreitend!“  „Rück‘ mir nicht so auf die Pelle!“„Mit dem werde ich irgendwie nicht warm.“ „Der ist wirklich sehr distanziert!“ Die richtige Entfernung im Umgang zu finden, ist nicht leicht. Mal „zu-weit-weg“, mal „zu-nah-dran„. Anstrengend. Doch ich glaube, der Mühe wert. Denn die richtige

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Servietten Knigge

Servietten Knigge

Wer sich mit Tischsitten beschäftigt, der kommt um die Serviette nicht herum. Im Umgang mit ihr zeigt sich der Umgang mit Menschen. So jedenfalls mein Eindruck nach der Lektüre einiger älterer und neuerer Etiketteratgebern. 1. Auf den Schoss gehört die Serviette Auch ich bin ein erklärter Freund der Serviette und lege diese selbst im Fast-Food-Restaurant dahin wo sie hingehört: auf den Schoß. Ob aus Papier oder feinstem Tuch. Doch damit hat sie ihre Schuldigkeit noch

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Frag doch den Knigge

Widerstand

Und was im Großen gilt, das gilt auch im Kleinen. Mit dem ebenso kleinen, aber feinen Unterschied, dass man mit der Emotionalisierung ein wenig vorsichtiger zu Werke gehen sollte. Schließlich sind wir im Kleinen mit dem Adressaten unseres Widerstandes meist direkt konfrontiert, von Angesicht zu Angesicht sozusagen. In der Unmittelbarkeit des persönlichen Aufeinandertreffens hat niemand die Chance, sich hinter seiner Rolle als Vertreter einer Institutionen wie Protestbewegung, Staat oder Wirtschaft zu verstecken. Mit offenem Visier

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Frag doch den Knigge

Zutrauen

Muhammad Yunus ist Friedensnobelpreisträger. Als Förderer sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung von unten hat er sich diesen Preis redlich verdient. Muhammad Yunus tut etwas, das in der politischen Arena zwar immer wieder gefordert, aber selten in die Tat umgesetzt wird: Er traut den Menschen etwas zu. Während hierzulande viele Mittelständler als Folge der weltweiten Finanzkrise unter einer Kreditklemme leiden, vergibt seine Grameen Bank weiterhin fleißig Kredite, sogenannte Mikrokredite. Während die großen Banken sich selbst und ihren

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Frag doch den Knigge

Misstrauen

Wer sich selbst misstraut, der misstraut den Falschen. Menschen mit Knoten im Kopf haben schon so mancher Führungskraft schlaflose Nächte bereitet. Frisch gestärkt, mit neuen Führungsinstrumenten ausgestattet, soll nun endlich das in die Tat umgesetzt werden, was das letzte Seminar an Erkenntnissen geliefert hat. Kritik ist nicht nur Schelte, Kritik ist eine begründete Beurteilung, und zu der kann auch Lob gehören. Auf zu Herrn Schmidkunz, sein letztes Projekt hat er wirklich mit Bravour gemeistert. Hut

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Lächeln macht Freude

Herr Knigge, was ist der größte Zaubertrick, den es im erfolgreichen Umgang mit Menschen gibt? Hat mich letztlich im Gespräch nach einem meiner Vorträge eine junge Frau gefragt? Anderen die Mundwinkel nach oben ziehen!  Zaubern ohne Trick Antwortete ich spontan. Wenn wir lächeln, zaubern wir anderen ein Lächeln aufs Gesicht. Dafür muss ich weder Kaninchen durchsägen noch Frauen aus Zylindern zaubern. “Zeige so viel Du kannst, eine immer gleiche, heitere Stirne! Nichts ist reizender und liebenswürdiger als

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Kooperation gewinnt

Der Mensch ist eigennützig. Und das ist gut gut so. So der Vater der Nationalökonomie, Adam Smith: „Nicht vom Wohlwollen des Metzgers, Brauers und Bäckers erwarten wir das, was wir zum Essen brauchen, sondern davon, dass sie ihre eigenen Interessen wahrnehmen. Wir wenden uns nicht an ihre Menschen-, sondern an ihre Eigenliebe.“ Was uns heute als selbstverständlich erscheint, war im ausgehenden 18. Jahrhundert ein Paradigmenwechsel: Das private Laster, die Eigenliebe, wurde zur öffentlichen Tugend Wohlstand!

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An der Pommesbude lernen

Werner lächelt selten. Hier ist er König, nicht seine Kunden. Seine Pommesbude ist dennoch oder gerade deshalb gut besucht. Es geht ruppig zu. Es wird eher geschrien als geredet. Geduld ist ein Fremdwort: „Ey, wo bleibt meine Curry, du Arsch?“ Das Zauberwort Es nähert sich ein junger Mann im Anzug, in der Hand einen Aktenkoffer, die Haare adrett nach hinten gegelt. Die Männer in Blau mit gelbem Helm verstummen. Was will denn der Schnösel hier?

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Frag doch den Knigge

Würde

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.“ So lautet Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UN aus dem Jahre 1948. Unvernunft und Gewissenlosigkeit sind die natürlichen Feinde von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Den Unvernünftigen und Gewissenslosen gilt es entgegenzutreten. Der Mensch darf niemals zum bloßen Mittel werden! Zum Zweck anderer, die ihn ausbeuten, sei es seine

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Knigge Maß

Gefühle

Erinnern wir uns an den Satz von Robert Greene: „Die wichtigste Fähigkeit – und die entscheidende Grundlage der Macht – ist es, die eigenen Gefühle unter Kontrolle zu haben.“ Nun ist die Erkenntnis, dass eine Voraussetzung für ein gleichermaßen freies und verantwortungsvolles Leben darin besteht, Macht über die eigenen Gefühle zu gewinnen, nicht gerade neu, sondern weist mindestens in die Antike zurück. Wer sich zum Spielball seiner Emotionen macht, der wird es nicht weit bringen,

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Frag doch den Knigge

Standpunkte

Stehlen ist verboten. So steht es im Gesetz. Doch es gibt besondere Situationen, in denen das Stehlen nicht verboten, sondern sogar geboten erscheint. „Wir leben in Zeiten, da in der Not auch der Einzelne das wird nehmen dürfen, was er zur Erhaltung seines Lebens und seiner Gesundheit notwendig hat, wenn er es auf andere Weise, durch seine Arbeit oder durch Bitten nicht erlangen kann.“ In seiner berühmten Silvesterpredigt 1946 erteilte Joseph Kardinal Frings denen, die

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Frag doch den Knigge

Mißverständnisse auflösen

Mit Sprache muss man behutsam umgehen. Ist ein Wort erst einmal gesagt, eine Geste erst einmal getan, dann läuft man den Folgen des eigenen Handelns meist hinterher. Ohne Chance den Lauf der Dinge noch stoppen zu können. Für das Unterlassen gilt im Übrigen dasselbe, nur umgekehrt. Ist das Versäumnis einmal angeprangert, gelten alle nachträglich unternommenen Handlungen als blanker Aktionismus. Wer sich einmal breit grinsend mit Victory-Zeichen vor Gericht hat ablichten lassen, wer öffentlich zeitgleich mit

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Frag doch den Knigge

Hohn, Spott & Mobbing

Ich bin zynisch? Die Welt um mich herum ist zynisch. Wir tun so als interessierten uns die Menschenrechte, greifen aber nur ein, wenn es unseren wirtschaftlichen Interessen nutzt und der Feind ein Papiertiger ist! Wir tun so, als sorgten wir uns um die ganze Welt, bekommen aber Angst, wenn diese plötzlich an unserem europäischen Schutzwall oder den Sicherheitszäunen an der mexikanischen Grenze angeklopft und Einlass begehrt. Verlogen ist das. Die pure Heuchelei! Zyniker sind der

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Frag doch den Knigge

Lesen bildet

Auch Bücher können verstauben. Im schlimmsten Fall werden sie verbrannt. Dann, wenn die Kultur verfällt und Heinrich Heines Zitat Wirklichkeit werden lässt, dass Menschen, die Bücher verbrennen, irgendwann auch Menschen verbrennen. Dann, wenn die grausamen Gesetze der Natur Vorbild werden für die Unmenschlichkeit des Menschen. Wenn Unmenschen wie Adolf Hitler anderen ihr Menschsein absprechen und seine Schergen Bücher den Flammen übergeben, dann sind öffentliche wie private Räume zur Okkupation und der kulturelle Raum zum Abschuss

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Frag doch den Knigge

Fürchtet Euch nicht

Peter Brabeck war über zehn Jahre der mächtigste Mann eines der mächtigsten Unternehmen der Welt. Bis 2007 war er der CEO von Nestlé, alleiniger Geschäftsführer des weltweit größten Lebensmittelkonzerns. Für Peter Brabeck sind alle Fragen, die uns das Leben stellt, in etwa so einfach zu beantworten wie die Gewinnspielfragen im Privatfernsehen. Die Verantwortung eines Unternehmens besteht darin, Gewinne zu machen. Arbeit muss erst geschaffen und dann verteilt werden. Und das negative Weltbild sollte endlich durch

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Frag doch den Knigge

Das ist angemessen

Was heißt angemessen? Wir benutzen das Wort recht häufig, meist in seiner Verneinung: Unangemessen. Doch was finden Menschen angemessen, was unangemessen? Viele finden die Gehälter von Krankenschwester und Altenpflegerinnen unangemessen niedrig, die Gehälter von Spitzenmanagern als unanständig und das Gehalt der Bundeskanzlerin im Vergleich zu den Managern zu niedrig, aber eigentlich okay. Die einen halten 10% Trinkgeld für unangemessen, die anderen 5%, Weil den einen zu viel und den anderen zu wenig. Doch nicht nur

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Frag doch den Knigge

Die goldene Mitte

Wo ist eigentlich die goldene Mitte? Wo der Punkt, wo man das Gute vom Schlechten unterscheiden kann. Wo sich die Spreu vom Weizen trennt, wo das Richtige und das Falsche auseinander fallen? Aristoteles sagt in der Mitte wischen Überfluss und Mangel:  „Da es somit dreierlei Eigenschaften gibt, zwei verkehrte, die eine an Übermaß krankend, die andere an Mangel, und eine gute, die Mitte, so ist jede in gewisser Weise entgegengesetzt.“ Die Mesotes nennt Aristoteles die Mitte. Wir

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Lob der Klugheit

Klugheit ist jene Tugend, die uns hilft, die richtigen Mittel zu wählen und alle wichtigen Umstände für das sittlich Gute in einer konkreten Situation zu erfassen, um unserem Handeln eine maßvolle Richtung zu geben. Nach Angemessenheit zu suchen, nach dem richtigen Maß, schützt die Klugheit und damit auch die Klugen, sich vorschnell auf das Richtige festzulegen. Es macht sie relativ unempfindlich gegenüber Ideologien. Klugheit strebt nicht nach dem Korrekten, sondern sucht den Ausgleich und die

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Frag doch den Knigge

Goldene Regel

Der Publizist Joachim Fest trug zeit seines Lebens einen kleinen Zettel in seinem Portemonnaie, der ihm half, sich in Gottes großem Garten zurechtzufinden. Auf diesem stand: „Ertrage die Clowns!“ Man möchte hinzufügen: Sei dir bewusst, dass du selber einer bist! „Was du nicht willst, was man dir tu, das füg’ auch keinem anderen zu.“ Eine Lebensweisheit, die bereits aus biblischen Zeiten überliefert ist und sich immer noch großer Beliebtheit erfreut. In der Moralphilosophie mittlerweile „als

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Guter Charakter

Lehrer Lämpel hatte es alles andere als leicht, waren doch Max und Moritz in seiner Klasse. Die interessierten sich weder für das ABC noch für die Weisheit, sondern einzig und alleine für Streiche. Ungezogene Lausbuben, die nicht anderes im Sinn hatten, als ihre Mitmenschen gehörig zu verärgern. Am Ende war den beiden verantwortungslosen Gesellen jedoch ein böses Ende beschieden. „Ja, ja, ja“, rief Meister Böck, „Bosheit ist kein Lebenszweck.“ Bosheit und Charakterlosigkeit werden bestraft. Das

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Wir haben das geregelt

Regeln – Welche brauchen wir, und welche wollen wir nicht? Jedes gesellschaftliche System hilft, ein wenig Ordnung in unsere unübersichtliche Welt zu bringen. Es schafft Regeln, die das Zusammenleben erleichtern, weil jeder weiß, was er zu tun und zu lassen hat, um was er sich zu kümmern hat und um was nicht. Menschen wissen, „ob sie gerade Straßenbahn fahren, Skat spielen, sich an einer politischen Wahl beteiligen, bei der Arbeit im Büro sind oder mit

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Unser Menschenbild

Wenn wir über Verantwortung diskutieren, wenn wir Verantwortung einfordern, Verantwortungslosigkeit unterstellen und andere zur Verantwortung ziehen wollen, dann schwingt immer das Menschenbild mit, das wir zugrunde legen. Die einen sagen, etwas sei doch nur menschlich, darauf die anderen, das sei eben nicht menschlich. Wenn die einen etwas für übermenschlich halten, fängt bei den anderen die Menschlichkeit gerade erst an. Was die einen als Teil ihrer selbst betrachten, versuchen wir zu zähmen, zu züchtigen und schließlich

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Wir wählen die Freiheit

Freiheit braucht Grenzen Aber nur solche, die Freiheit sichern. Wer Grenzen setzt, sollte das wissen. Willkür beginnt jenseits dieser Grenzen. Die zwei Seiten der Willkür. Zum einen trachtet Willkür danach, die Freiheit eines anderen einzuschränken. Ohne Legitimation, ohne Gesetz, ohne Vernunft, ohne das Recht dazu zu haben und ohne Rücksicht auf Verluste. Nicht der eigenen, sondern die der anderen. Wer Willkür ausübt, tut dies auf Kosten der Freiheit eines anderen. Das ist die eine Seite

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Lob der alten Welt

Früher war alles besser? Im Schlepptau dieses verzweifelten Blicks auf die Welt befindet sich meist ein weiterer jahrhundertealter Gemeinplatz – das Lob der alten Welt. Und was da früher nicht alles besser gewesen sein soll: die Manieren der Jugend, der Zusammenhalt zwischen den Menschen, die Kenntnis allgemeingültiger Umgangsformen, die Verantwortung der Unternehmer gegenüber ihren Mitarbeitern, die Kunst der politischen Rede im Parlament, das Verantwortungsbewusstsein der Politiker gegenüber dem Allgemeinwohl, der größere Respekt der Schüler vor ihren

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Wir können nicht nicht kommunizieren

Das eigene Urteil prüfen. Damit betreten wir das vielschichtige Spielfeld der zwischenmenschlichen Kommunikation. Vor dem Fernseher können wir uns gemütlich zurücklehnen, die rhetorischen Fähigkeiten und inhaltlichen Kompetenzen anderer Menschen bewerten und uns einreden, wir müssten den Vergleich mit ihnen nicht scheuen. Mit dieser Gemütlichkeit ist es rasch vorbei, wenn wir auf andere treffen. Wenn wir uns auf die Suche nach dem „Ort der Verantwortung“ machen wollen, ist der Austausch mit anderen genauso wichtig wie das

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Persönlichkeit entwickeln

Ich bin eben so! – Der ewige Hans Und auch dann, wenn Hans nimmermehr lernt, was schon Hänschen nicht gelernt hat, neigen wir dazu, Hans dieses Nicht-Lernen zum Vorwurf zu machen, selbst wenn wir ausreichend über seine neurologische Veranlagung informiert sind. Wenn Sie über den Hans in Ihrem Familien- oder Freundeskreis sagen, „der Hans, der kann halt nicht anders, der ist eben Sklave seines Jähzorns“, spätestens dann sollte Hans anfangen, über sich und die Erwartungen

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Nachdenken lohnt sich

Freiheit – Wie wollen unsere Willensfreiheit nutzen? In der „Berliner Monatszeitschrift“ kam es 1784 zu einer Debatte darüber, was der Begriff Aufklärung bedeutet. Kant vertrat dabei die Auffassung, dass sich menschliche Unmündigkeit einzig und allein durch Selberdenken überwinden lasse. Unmündig sei der Mensch keinesfalls, weil es ihm an Verstand mangele, sondern weil er nicht den Mut habe, sich seines Verstandes ohne Anleitung anderer zu bedienen. Selber denken und dazulernen Die Fülle an Ratgebern aller Art,

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Knigge Du oder Sie

Knigge über Duzen und Siezen

DU oder SIE? In Deutschland keine belanglose Frage für den erfolgreichen Umgang mit Menschen. Gerne gebe ich Empfehlungen, was zu tun ist, um Nähe herzustellen und gleichzeitig die Distanz zu wahren.   Duzen und Siezen • Privat • Business • Verhaltensregeln • gutes Benehmen Arthur Schopenhauer ist einer der bekanntesten Philosophen. Ihm verdanken wir die wohl schönste Parabel über das Wesen der Höflichkeit, und somit zum Duzen und Siezen. „Die Stachelschweine: Eine Gesellschaft Stachelschweine drängte sich

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Fettnäpfchen Knigge

Fettnäpfchen vermeiden

Vorsicht Fettnapfgefahr! Wie peinlich. Der Kopf wird rot. Schweiss auf der Stirn. Kein Loch zum Verschwinden in Sicht. Mittendrin im Fettnäpfchen. Was können wir tun, um uns nicht zu blamieren und anderen aus Verlegenheit zu helfen? Die folgenden Tipps haben mir schon des öfteren aus der Klemme geholfen! 1. Sich zu helfen wissen Schauen Sie mal der Mann da vorn im Eingangsbereich. Ja, genau der, der gerade so zögerlich die Frau begrüßt. So wie der

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knigge-peinlich

Über den Umgang mit Rüpeln

Wie peinlich! Wissen Sie woran Sie Menschen mit Manieren erkennen? Sie haben Schamgefühl. Sie können sich und andere als peinlich empfinden. Sie empfinden Scham und des Fremdschämens mächtig. Das Adjektiv peinlich leitet sich aus dem Substantiv Pein ab. Es bedeutet Strafe und den damit verbundenen Schmerz. Strafe und Schmerz, beides erleiden wir, wenn wir uns entweder durch unserer eigenes Verhalten in peinliche Situation manövrieren oder uns das Benehmen unserer Mitmenschen vor Scham oder Zorn erröten

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Die Kunst des Understatement

Unser Ausflug in die Kunst der Untertreibung kann natürlicherweise nur in Großbritannien beginnen. Wo anders als im Vereinigten Königreich – vernachlässigen wir an dieser Stelle bewusst das eher „extrovertierte“ Verhalten von Fans der englischen Fußballnationalmannschaft oder britischen Mallorca-Urlaubern – vermuteten wir die formvollendete Kunst der Untertreibung? Wo ließe sich eine vergleichbare Fähigkeit zur Selbstbeherrschung, Diskretion und maßvollen Zurückhaltung feststellen? Wo anders finden wir ein so umfangreiches Aufkommen an pädagogischen Traktaten über die Kunst des Understatements?

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Großzügige rechnen nicht

Ein Mangel an Großzügigkeit macht krank, sagen Psychologen. Geiz ist ungeil. Großzügigkeit ist cool. Sage ich. Ein Plädoyer für die großen Züge und gegen die Kleingeistigkeit. 1. Großzügige Menschen bleiben im Gedächtnis In einem der zahlreichen Interviews, die ich im Rahmen der Recherche für meine Bücher führte, entgegnete mir ein guter Freund auf die Frage, was einen Menschen mit Manieren ausmache: „Darauf gibt es aus meiner Sicht eine denkbar einfache Antwort: Vor allen anderen Dingen

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Sprezzatura

Sprezzatura. Das ist die Kunst auch Mühsames mühelos aussehen zu lassen. Der Begriff geht auf  Baldassare Castiglione zurück. Der mit seinem berühmten Buch Der Hofmann als einer der bedeutenden Vorläufer Adolph Freiherr Knigges gilt. Sprezzatura ist für Castiglione der Ausweis formvollendeter Höflichkeit wie sie einem wahren Hofmann gebührt. Sprezzatura, das ist die Fähigkeit „eine gewisse Art von Lässigkeit anzuwenden, die die Kunst verbirgt und bezeigt, dass das was man tut oder sagt, anscheinend mühelos und fast ohne Nachdenken zustande gekommen

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Konversation

Nachdem es uns gelungen ist, mit anderen ins Gespräch zu kommen, drängt sich unweigerlich die Frage auf, wie wir im Gespräch bleiben. Was wir in Gang gebracht haben, müssen wir nun am Laufen halten. Stellen Sie sich einfach ein Kaminfeuer vor: Nachdem wir das Feuer mit flachem Papier und dünnen Ästen zum Lodern gebracht haben, liegt es nun an uns, dickere Äste nachzulegen, so dass das Feuer gleichmäßig brennt. Vermeiden Sie daher sowohl das Nachfeuern

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knigge anrede begrüßung

Die richtige Anrede

Anrede ist Begrüßung Die Begrüßung ist die erste Möglichkeit, seinem Gegenüber Respekt zu erweisen und ihn als Menschen wahrzunehmen. Wirft man einen Blick in die Etiketteliteratur, kommt einem bisweilen jedoch ketzerische Gedanken: Da werden einem in Form einer Vielzahl von genau zu beachtenden Regeln bereits so viele Knüppel zwischen die Beine geworfen, dass das eigentliche Ziel, einander mit Achtung zu begegnen, aus dem Blickfeld zu geraten droht. Da ist von höher gestellten Personen die Rede,

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knigge to go

To Go Knigge Essen im Gehen

Vorbei die Zeiten, als Vati noch in der Mittagspause nach Hause kam und Mutti nicht nur die Hausschuhe bereitgestellt, sondern auch das warme Essen auf den Tisch gezaubert hatte. Schnell muss es gehen, Fast Food ist fester Bestandteil unseres lukullischen  Alltags. Wenn es schnell gehen muss: Der Fast-Food-Knigge Das mag man verwerflich finden, ändern daran wird man wenig. Ich selbst gestehe freimütig, ab und zu schon mal mein Essen auf der Straße einzunehmen und auch

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Kunstvolle Natürlichkeit – So viel sein wie scheinen

Nichts ist unangenehmer als schlechte Kopien. Wie auf dem Oktoberfest gilt auch in anderen Lebenslagen: Entweder echtes Dirndl oder gar nicht. Kunstvolle Natürlichkeit nannte Adolph Freiherr Knigge das Talent Schein und Sein in Einklang zu bringen.  Adolph Freiherr Knigge sagte: „Muß oder will man in der großen Welt leben, und man ist nicht ganz sicher, den Ton derselben annehmen zu können, so bleibe man lieber der Art von Stimmung und Wendung treu, die uns Natur

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knigge Beerdigung

Knigge für schwere Zeiten

Adolph Freiherr Knigge sagte: „Klagt Dir ein Freund seine Not, seine Schmerzen, so höre ihn mit Teilnehmung an. Halte Dich nicht mit moralischen Gemeinsprüchen auf, mit Bemerkungen über das, was anders hätte sein und was er hätte vermeiden können, da es doch einmal nicht anders ist. Hilf, wenn Du es vermagst, tröste und verwende alles, was ihm Linderung geben kann, aber verzärtle ihn nicht an Leib und Seele durch weibische Klagen.“ Über den Umgang mit

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Knigge tischordnung

Eine Tischordnung für das perfekte Gastmahl

Was für ein hochlöbliches Möbelstück ist der Tisch, Schauplatz unserer allerletzten Alltagsrituale! Selbst die Sprache wird ein wenig zeremoniös, wenn sie auf den Tisch kommt und wir zum Beispiel „zu Tisch bitten“, an einem Eßtisch „Platz nehmen“ oder uns „um eine Tafel versammeln“. Erst der Tisch macht einen Raum bewohnbar – in unseren Breiten zumindest. Auf den Rest der Einrichtung könnte man zur Not verzichten … Der Tisch ist der Ort der Begegnung. Hier kommt

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Vertrauen ist gut, Verlässlichkeit auch.

Wann ist Vertrauen angebracht? Wann töricht? Schwer zu sagen. In manchen Situationen muß man sich einfach auf sein Gefühl verlassen. In anderen Fällen gibt es klare Anhaltspunkte, Klugheitsregeln, Vernunftstrategien, wenn wir vor der Frage stehen, ob Vertrauen angebracht ist oder töricht wäre. Auf einige davon will ich in diesem Abschnitt eingehen. Über den Umgang mit Menschen, III, 6, 4 Adolph Freiherr Knigge sagte: „Hat man Ursache, mit dem Betragen des Mannes zufrieden zu sein, mit

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Vertrauen ist besser

Wir sind unheilbare Optimisten. Jeden haben wir zunächst einmal im Verdacht, vertrauenswürdig zu sein. Wir trauen der Unschuldsmiene unseres Schusters, der Kompetenz unseres Weinhändlers, den Beteuerungen unserer Autowerkstatt; wir zählen an der Ladenkasse in der Eile das Wechselgeld nicht nach und nehmen es nicht einmal mit der Restaurantrechnung immer so genau. Was das Vertrauen angeht, gewähren wir laufend großzügig Kredit. Wir müssen unheilbare Optimisten sein. Wir können auch gar nicht anders, wenn wir einander überhaupt

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Cool bleiben – Ein Plädoyer für mehr Souveränität

Nichts ist komplexer als das Zwischenmenschliche. Wer diese Komplexität reduzieren will, der ist auf dem Holzweg. Wer überall Fettnäpfe wittert, der schürt Versagensängste. Und wenn irgendetwas einem erfolgreichen Miteinander im Weg steht, dann sind es Ängste. Moritz Knigge wirbt für einen gelasseneren Umgang mit unseren eigenen Missgeschicken und denen unserer Mitmenschen. Nur wer gegenüber dem Überraschenden und auch dem Unangenehmen gelassen bleibt, bleibt Herr der Lage.  Adolph Freiherr Knigge sagte: „Will man ohne Angst in

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knigge Warten lernen

Ein Plädoyer für mehr Geduld

Wenn Menschen aus Unternehmen in Seminaren in Unternehmen gefragt werden, was ihre größte Schwäche ist, dann antworten die meisten wie aus der Karrierepistole geschossen: „Ungeduld!“ Wohl wissend, dass Ungeduld als ehrgeiziger Mensch in gewinnorientierten Unternehmen weniger eine Schwäche als eine Stärke darstellt. Geduldige Menschen werden auf agilen Märkten aussortiert. Das ist überzogen, aber nicht ganz falsch, meint Moritz Knigge und bittet um ein wenig Geduld mit der Geduld.  Adolph Freiherr Knigge sagte: „Oft sind wir in

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Richtig kritisieren

Alle Welt spricht von konstruktiver Kritik. Aber was bedeutet das eigentlich? Ursprünglich ist eigentlich jede Kritik konstruktiv, da Kritik begründete Beurteilung heisst. Das wirft die Frage aus, was wir wann wir kritisieren sollten? Moritz Freiherr Knigge gibt Antworten, wie wir richtig kritisieren und Sachen und Menschen gerecht werden. Geht es doch immer um beides: Die Sache und den Menschen.  Adolph Freiherr Knigge sagte: „Endlich bin ich auch weit entfernt, zu fordern, man solle alles loben

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Frag doch den Knigge

Überzeugend sein, um andere zu überzeugen

Es gibt reichlich Ratgeber, die uns mit Tipps und Tricks versorgen, wie wir überzeugend wirken, Doch das geht am Thema vorbei. „Überzeugend wirken und überzeugend sein, das sind sind zwei völlig verschiedene Dinge!“ sagt Moritz Freiherr Knigge. Wer andere tatsächlich von sich und seinen Überzeugungen überzeugen will, der muss als Mensch überzeugen und nicht so tun als ob.  Adolph Freiherr Knigge sagte: „Man muß die Menschen nur mutmaßen, sie selbst darauf kommen lassen, daß doch

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Knigge Diskussion

Richtig diskutieren

Diskussion sind anstrengend, weil wir nicht richtig diskutieren. Sagt Moritz Knigge. Klar. Dabei sollten wir diskutieren wie die Weltmeister, weil Diskussionen helfen Standpunkte klar zu machen, uns mit unseren Argumenten auseinanderzusetzen und auszusetzen, dazu zu lernen, in der Beweisführung aber auch in der Kultur des Streitens. Diskutieren ist toll, richtig diskutieren toller! Moritz Knigge gibt 11 Tipps wie wir richtig miteinander diskutieren, uns die Köpfe heissreden ohne unter die Gürtellinie zu reden und ohne mit

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knigge smalltalk moment

Im Dialog – Schluss mit den Selbstgesprächen

Kennen Sie das? Sie wollen sich unterhalten, aber Ihnen steht ein Alleinunterhalter gegenüber? Sie fühlen sich zum Publikum degradiert. Weil die Entertainerqualitäten ihres Gegenüber weder mit Carolin Kebekus noch mit Dieter Nuhr mithalten können. Sie haben das dringende Bedürfnis das Weite zu suchen? Moritz Knigge hat sich Gedanken darüber gemacht, wie aus einem Monolog ein Dialog wird und wir ohne Frikadelle am Ohr unbeschadet Gespräche mit unseren Mitmenschen überstehen.  Adolph Freiherr Knigge sagte: „Interessiere Dich

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Knigge Sprache

So unterhalten Sie sich anständig

Ich habe noch nie jemanden getroffen, der nicht an einem tollen Gespräch interessiert gewesen wäre. Ebenso häufig treffe ich auf Menschen, die das Gesprächsverhalten ihrer Mitmenschen unterirdisch finden. Menschen, die nicht miteinander reden, sondern nur von sich oder über andere. Menschen, die nicht zuhören, einem ins Wort fallen und immer die ollen Kamellen erzählen. Die Recht haben wollen anstatt einem Thema gemeinsam auf den Grund zu gehen, die jede Geschichte mit ihren eigen Superstories, in

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Lebenskunst – wie uns das Leben gelingen kann

Kein Miesepeter sein sondern ein heiterer Realist, das wäre doch mal was. Keiner, der den Untergang des Abendlandes beweint, aber auch keiner der sich auf der Insel der Glückseligen wähnt. Weil es ihm da eh viel zu langweilig wäre. Moritz Knigge über Lebenskunst.  Adolph Freiherr Knigge sagte: „Zeige, so viel Du kannst, eine immer gleiche, heitre Stirne! Nichts ist reizender und liebenswürdiger, als eine gewisse frohe, muntre Gemütsart, die aus der Quelle eines schuldlosen, nicht

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knigge smalltalk moment

Lebe den Moment.

Jeder weiss, dass Glück lässt sich nicht kaufen, planen oder beanspruchen. Es geschieht einfach. Einfach so. Wir sollten wachbleiben für diese Momente, sie nicht fordern, das Glück nicht pushen. Dann kommt es vorbei auf leisen Sohlen, ganz unscheinbar und gesellt sich zu uns.  Adolph Freiherr Knigge sagte: „Echte muntere Laune aber pflegt ansteckend zu sein, und diese Epidemie hat etwas so Wohltätiges, es ist ein so wahres Seelenglück, einmal alle Sorgen und Plagen dieser Welt

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Blickkontakt

Ich schau‘ Dir in die Augen, Kleines. Nicht nur Humphrey Bogart wusste, um die Macht des Blicke und des richtigen Blickkontaktes. Doch wann sollte man eigentlich wem wie lange in die Augen schauen? Moritz Knigge ist der spannenden Frage nachgegangen, wie sehr die Mimik unsere Kommunikation bestimmt und wie wir Wohlwollen alleine mit unseren  Augen zeigen.  Adolph Freiherr Knigge sagte: „Wenn zwei Personen, die vor mir hergehen, leise miteinander reden, ohne meiner gewahr zu werden,

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Selbstbestimmung – 8 Tipps für ein selbstbestimmtes Leben

Glücklich sein. Wer möchte das nicht? Selbstbestimmung ist wesentliche Voraussetzung für ein glückliches Leben, sagt Moritz Freiherr Knigge und erklärt warum.  Knigge sagt: Sei selbstbewusst und nicht gefallsüchtig. Adolph Freiherr Knigge sagte: „Gewöhnlich erlaubt man sich alles, verzeiht sich alles, und anderen nichts; gibt bei eigenen Fehltritten, wenn man sie auch dafür anerkennt, dem Schicksale oder unwiderstehlichen Trieben die Schuld, ist aber weniger duldend gegen die Verirrungen seiner Brüder. – Das ist nicht gut getan.“

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knigge handschlag

Verantwortung – Loblied auf den mündigen Menschen

„Ich bin so frei.“ Wie frei sind wir eigentlich? Das hat sich Moritz Knigge gefragt und ist auf Verantworten gestoßen. Freiheit ist ohne Verantwortung nicht zu haben Adolph Freiherr Knigge sagte: „Ich sehe, … wie jeder sich selbst regiert und sich ein System zur Befriedigung seiner Triebe erfindet. Dann fallen alle Fesseln ab, dann schwinden alle Vorurteile; ich brauche nicht meines Vaters Schulden zu bezahlen; habe nicht nötig, mich mit einem Weibe zu begnügen, und das

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knigge selbst

Selbstdarstellung – Gestalte ein gutes Miteinander

Selbst sicher auf dem Parkett des Zwischenmenschlichen sein und anderen die Bühne bereiten, so könnte es klappen im Umgang mit Menschen. Sagt Moritz Freiherr Knigge.  Stelle weder Dich noch andere bloß Adolph Freiherr Knigge sagte: „Es ist daher nicht zu verzeihen, wenn man sich immer unter andern Menschen herumtreibt, über den Umgang mit Menschen seine eigene Gesellschaft vernachlässigt, gleichsam vor sich selbst zu fliehen scheint, sein eigenes Ich nicht kultiviert, und sich doch stets um

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Selbstbeherrschung – Sich eine Gestalt geben

Umgangsformen sind weder Selbstzweck noch Karriereinstrument, sagt Moritz Knigge. Umgangsformen sind das Ergebnis einer Haltung.  Umgang ohne Form ist wie Schnitzel ohne Panade Adolph Freiherr Knigge sagte: „Manche Leute glauben, größere Eigenschaften berechtigten sie, die kleinen gesellschaftlichen Schicklichkeiten, die Regeln des Anstands, der Höflichkeit oder der Vorsicht zu vernachlässigen – das ist nicht gut getan … und es ist nicht weise gehandelt, die unschuldigen Gebräuche der Gesellschaft zu verachten, wenn man in der Gesellschaft leben

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Sich selbst verwirklichen

Höflichkeit ist kein Hexenwerk, sagt Moritz Knigge. Wenn da bloß nicht das Ego wäre, das unserem Selbst im Wege steht. Ego überwinden statt Selbst verwirklichen Adolph Freiherr Knigge: „Von Deinen Grundsätzen gehe nie ab, solange Du sie als richtig anerkennst! Man gewinnt überhaupt immer durch Ausdauern und durch planmäßige, weise Festigkeit … Was aber noch heiliger als jene Vorschrift ist: Habe immer ein gutes Gewissen!“ Über den Umgang mit Menschen, I.,1.,19 u. 20 Selbstverwirklichung oder

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knigge handschlag

Der Handschlag – Richtig die Hand geben

Ich komme in friedlicher Absicht. In unserer Kultur ist der Handschlag das erste Bekenntnis zur Verständigung und daher so wichtig. Wer aber den Handschlag als Machtinstrument missbraucht, wer Handschläge verweigert, das Händeschütteln mit Armdrücken verwechselt oder die Hand des anderen nicht mehr loslässt und ihn an sich heranzieht, der missachtet die Regeln eines guten Umgangs. Knigge Handschlag: Don‘ t do the Trump! Also: Bitte nicht jenem Mann nacheifern, der wohl als der unhöflichste Präsident in die

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Bücher – geschrieben und empfohlen von Moritz Freiherr Knigge 

Ich habe immer gerne gelesen. Schon als Kind. Als ich älter wurde, habe ich begonnen zu schreiben. Und tue es immer noch mit großer Freude. Lesen tue ich auch und so lege ich geneigten Leser*innen nicht nur meine eigenen sondern auch die Bücher von geschätzten Autor*innen ans Herzen. Bücher von denen ich viel für den Umgang mit mir selbst und anderen gelernt habe. Viel Vergnügen bei der Lektüre und im Umgang mit Menschen.  Mensch bleiben

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