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Live | Eat & Meet auf der Streetfood-Convention in Nürnberg street-food-3507721_1280

Eat & Meet auf der Streetfood-Convention in Nürnberg

Vor fünf Jahren hat Klaus P. Wünsch die Seite Foodtrucks Deutschland ins Leben gerufen. 2015 fand in Nürnberg die erste Streetfood Convention  statt. Klaus P. Wünsch ist Mr. Foodtruck Deutschland. Man darf das mit Fug und Recht behaupten, weil hier einer mit viel Passion vorangegangen ist und die Trucks zum Rollen brachte. Auf Foodtrucks kann jeder schauen, wieviel Trucks gerade in Deutschland feinstes Food unter die Leute bringen. Auf der SFC 2018 traf sich die Szene, um zu schauen, was in diesem Jahr ging und was in Zukunft in den mobilen Küchen geht:Wir stellen uns der Frage, welche Rolle die Szene bei guter Ernährung heute und in Zukunft spielt und was wir von klassischen Streetfood-Nationen in Asien und Afrika lernen können.“ So Klaus P. Wünsch im Interview auf streetfoodconvention.de

Ausprobierer und Andersmacher

Jannica Geißler Eventmanagerin der Messe Nürnberg organisiert  gemeinsam mit Klaus P. Wünsch den größten Branchen-Event der Foodtruck-Szene Deutschland und zeigt sich angetan von der Energie der Foodnomaden: Jannica: „Ich bin begeistert, welch positive Energie von dieser Branche ausgeht. Es gibt so viele Persönlichkeiten – Frauen wie Männer, die einfach mal machen, die ihr Business lieben, die Ausprobieren – kein 08/15 sondern Querdenker, Andersmacher.“ Eine Einstellung, die ich teile, denn auch im Umgang mit Menschen kommt man nur mit 08/15, Geradedenken und Gleichmachen auch keinen Deut weiter. Dafür sind Menschen zu unterschiedlich und Köpfe zu rund, um alle das gleiche zu denken. Und wo liesse sich der Umgang mit Menschen besser einüben als bei Speis, Trank, guter Laune und Bewegung? 

Eat & Meet – mehr Miteinander

Ich selbst bin in einem offenen Haus aufgewachsen. Wer bereit war seinen Teller nach dem Essen abzuräumen für den wurde gerne wieder gedeckt. Das ging so weit, dass meine Mutter über Jahre für meinen damaligen besten Freund bei jedem Mittagessen einen Teller mit deckte. „Kann ja sein, dass er noch kommt. “ Meine Eltern haben gerne Gäste bewirtet, gekocht, geschlemmt und Korken knallen lassen. Je mehr Menschen desto besser. Am Besten von 0-99. Alt und Jung, weiblich und männlich, mit und ohne Migrationshintergrund, mit großer und kleiner Brieftasche, Witzbolde und Melancholiker, Gnadenlose Schwätzer und begnadete Erzähler. Um unseren Tisch haben sie alle gesessen. Und ich habe es genossen, denke gerne daran und erzähle davon, was gute Gastgeber und Gäste ausmacht. So auch in Nürnberg. Wo ich so gerne Schäufele und Drei im Weggla esse. 

Knigge gesetzt oder to go

Normalerweise am Tisch, beim gesetzten Essen. Aber auch gerne im Brauhaus in der Schwemme, am Stehtisch in der Pommesbude. Oder wie am 15. November In Nürnberg am Truck und auf der Bühne. Es hat mir großen Spaß gemacht über die Dinge zu sprechen, die Körper und Seele beleben: Trinken, Essen und Begegnung. Wenn alles zusammenkommt: herrlich. Da bin ich dabei, das ist prima! Danke lieber Klaus, danke liebe Jannica, dass ich dabei sein durfte, um meinen wertschätzenden Beitrag zu Eurem schönen Motto: Treffpunkt und Ideenschmiede der bewegten Esskultur!

Sie wollen mehr Miteinander?