Branchenvielfalt, Urbaniserung und die Emanzipation haben das modische Spektrum in Gesellschaft und Wirtschaft stark verändert. Noch immer sind Business-Kleidung und Uniform verwandt, aber es gibt viel mehr Modelle und Formen In den letzten Jahren scheint es der Krawatte an den Kragen zu gehen. Das Leben ist Veränderung.

Was die richtige Business-Kleidung ausmacht

Ich wünsche mit nichts zurück, da ich nicht zur Nostalgie neige, sondern Zeitloses mag. Im Umgang wie in der Mode: Qualität setzt sich durch. Klassiker verschwinden nicht so schnell von der Bildfläche. Sie werden selbstverständlich von Moden berührt und verändert. Und so hatten selbst die Hosen der Tweed-Anzügen in den 70er-Jahren einen leichten Schlag.

An den Füßen zeigt es sich

Ein Must-Have in der Business-Kleidung ist für zunächst eine Aufmerksamkeit dafür zu entwickeln, was das jeweilige Umfeld erwartet. Wer in einer Kleinstadt bei der Volksbank im Kundendienst arbeitet, der sieht sich anderen Erwartungen ausgesetzt als Kreative in Düsseldorf oder Hamburg. Sich unangemessen gekleidet zu fühlen ist unangenehm. Für den Träger mehr als für Betrachter. Gut sitzen sollen Anzug und Hemd von Schuhen begleitet, die den Auftritt stützen. Für mich gilt noch immer: An den Füßen zeigt es sich.

Hat man die Kontrolle über sein Leben verloren, wenn man Jogginghose trägt?

Im Gegensatz zu Karl Lagerfeld finde ich nicht, dass man die Kontrolle über sein Leben verloren hat, wenn man Jogginghose trägt, würde aber zu Moleskin raten. Ist genau so gemütlich, aber man sieht einfach angezogener aus. Ich selbst bin kein Freund von Männerknöcheln und behaarten Beinen. Sneakersöckchen und Socken würde ich durch Strümpfe ersetzen. Von den Farben her bin ich ganz klar ein Freund der 70er Jahre. Ich mag Farben. Jacke, Hose, Krawatte, Einstecktuch, Hemd und Schuhe. Jedes meiner Kleidungsstücke darf seine eigene Farbe mitbringen. In meinem Stil folge ich weniger Epochen als Orten, die mich geprägt haben. Ich bin auf dem Land aufgewachsen und war in England auf der Schule. Meine Leidenschaft für kräftige Grün und Brauntöne mag daher rühren. Meine Freude an Rot passt hingegen gut zu meinem Feuerkopf. In der Damenmode finde ich die zwanziger Jahre spannend. Sehr weiblich, verspielt und farbenfroh. Und Lebensfreude, die schadet auch im Business nicht.


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