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20. Lions-Club Benefiz-Gala in der Deutschen Oper Berlin

Anlässlich der 20. Lions Benefizgala in der Deutschen Oper Berlin haben die Lions bei Moritz Freiherr Knigge angefragt, ob er Lust und Zeit habe, dieses Jahr die Moderation zu übernehmen. Er hatte. Sein eigenes Motto “besser miteinander” ist auch Anspruch und Aufruf des Lions Clubs an uns als Gesellschaft und Gemeinschaft. Und so war die Freude beiderseits als Moritz Freiherr Knigge seine Zusage gab, dieses Jahr die Moderation in der Deutschen Oper Berlin zu übernehmen. Im Mittelpunkt des Abends: das Werk von Wolfgang Amadeus Mozart unter der musikalischen Leitung des bekannten Dirigenten Hartmut Haenchen.

Mozart und Knigge – zwei Schelmen unter sich

„Für mich war es ein besonderer Abend, weil ich Laufe meiner Vorbereitungen meiner Moderation spannende Parallelen zwischen Adolph Freiherr Knigge und Mozart feststellen durfte und weil es mir eine besondere Ehre war mit so herausragenden Musikern und dem wundervollen Hartmut Haenchen die Bühne zu teilen.“ So Moritz Freiherr Knigge im Anschluss an einen beeindruckenden Abend. „Obwohl ich das ganze Jahr auf der Bühne stehe, habe auch ich ein solches Erlebnis natürlich nicht alle Tage.“ 

Doch nun zum alten Knigge und zum Wunderkind Mozart: Man könnte Adolph Freiherr Knigge als einen der ersten Musikjournalisten Deutschlands betrachten. Oft und gerne hat er über Mozart berichtet: „Die Musik ist so, wie sie von Mozart zu erwarten war, gross und schön, voll neuer Ideen und unerwarteter Wendungen, voll von Kunst, Feuer und Genie…Mozart ist einer der glücklichen Genien, die Kunst mit Natur und dabey Gesang mit Grazie zu verweben wissen. Rasch und feuervoll wagt er nun Ausfälle, und ist kühn in der Harmonie.“

Konzert und Opern Knigge

Was wäre ein Abend aber  – ob mit oder Musik – ohne Empfehlungen zum besseren Benehmen aus dem Knigge. Und so ließ es sich auch Moderator Moritz Freiherr Knigge nicht nehmen augenzwinkernd darauf hinzuweisen, was die Etikette von Konzert- und Opernfreunden erwartet, damit die Kommunikation zwischen Künstlern und Publikum so selbstverständlich wie reibungslos verläuft: „Zu Mozarts und Knigges Zeiten wurde während der Aufführung nach Lust und Laune geredet, gegessen, getrunken oder geklatscht. Diese Tradition hat sich nur geringfügig geändert. Geklatscht wird heute, wenn der Dirigent den Saal betritt. Also stellen Sie ihr Sektglas ab, legen Sie Chips und Gummibärchen aus der Hand und beklatschen Sie nun mit mir unseren Dirigenten: Hartmut Haenchen!“.

‚Libre Franklin‘

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