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Tag der Wertschätzung bei URENCO in Gronau

Die Urenco Deutschland GmbH hat Moritz Freiherr Knigge und sein Team nach Gronau eingeladen, einen Tag der Wertschätzung zu veranstalten. Mit gesonderten Formaten für Führungskräfte, Auszubildende und am Abend für geladene Gäste. Inklusive Speisen, Getränke, Gespräche und signierte Exemplare der Bücher von Moritz Freiherr Knigge zum Umgang mit Menschen. Im Fokus des Tages der Wertschätzung stand der Umgang mit Menschen und Antworten auf die Frage, warum das Miteinander so oft scheitert und was man tun kann, um den Erfolgsfaktor Wertschätzung zum Leben zu erwecken.

Wertschätzung mit dem Finger an der eigenen Nase

Einsicht ist der erste Weg zur Besserung: so der Volksmund. Damit es nicht bei der Einsicht bleibt sondern wir ins Tun kommen, braucht es immer einen der mit der Höflichkeit anfängt, davon ist Knigge überzeugt: „Wer von Ihnen kennt einen Menschen, der nicht ‚Guten Tag‘ sagen kann?“ Fragt Moritz Freiherr sein Publikum. Die Arme gehen hoch. Jeder kennt eine Kollegin, einen Nachbarn, einen Vorgesetzten oder die Kinder aus dem Nebenhaus, die den Mund nicht aufkriegen, wenn es um die Begrüßung geht. Doch nur wenige Arme gehen in die Höhe als Knigge seinen Zuhörerinnen und Zuhörern eine zweite Frage stellt: „Hand aufs Herz, wer von Ihnen sagt selbst in diesen Fällen wirklich freundlich und deutlich „guten Tag“? Auch an diesem Abend gehen nur wenige Hände nach oben. Dafür macht sich ein Schmunzeln im Raum breit, das Moritz Knigge lächelnd aufgreift: „Ich kenne das. Wenn einer einem schon so grummelnd entgegenkommt vergeht einem selbst die gute Laune und da bleibt auch mir schon mal eine Begrüßung im Hals stecken.“

Gutes Benehmen beginnt bei uns selbst.

Dann nimmt Knigge seinen Zeigefinger hoch. Doch statt ihn auf andere zu richten und den Untergang des Abendlandes zu beweinen richtet er diesen an die eigene Nase und sagt: „Sehr geehrte Damen und Herren, ich würde Sie bitten meinem Beispiel zu folgen und Ihren Zeigefinger an die eigene Nase zu nehmen. Dort finden Sie einen Schalter, wenn Sie diesen einschalten, können wir mit der Wertschätzung beginnen. Denn die fängt immer bei uns selbst an. Gutes Benehmen ist kein Selbstläufer sondern beginnt dort, wo wir am meisten bewegen können: In unserem eigenen Verhalten.“

Knigge erzählt viele kleine Geschichten vom Umgang mit Menschen. Kleinere Katastrophen, eigene Missgeschicken und viele praktische Handreichungen runden den ca. 75-minütigen Vortrag ab und geben das Startzeichen für viele weitere Gespräche bei Fingerfood und Getränken. Denn natürlich hört das nie auf mit diesem Zwischenmenschlichen, solang wir nicht auf eine einsame Insel ziehen, das weiß auch Moritz Freiherr Knigge.

Der Initiator der Veranstaltung  und Leiter der Öffentlichkeitsarbeit Dr. Chris Breuer zieht im Nachgang der Veranstaltung ein wertschätzendes Fazit: „Unser Abend in Gronau zum Erfolgsfaktor Wertschätzung mit 140 Gästen aus der Politik, Wirtschaft und der Belegschaft hat darüber hinaus auch außerhalb unseres Hauses für Begeisterung gesorgt.“

‚Libre Franklin‘

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