Das Weinglas. Nebst Serviette ein Klassiker der Tischsitten. Wie könnte man sich als Wirtschaftskapitän von weltumfassender Geltung  erleben, wenn man seinen Cognac-Schwenker am Stiel griffe? Wie ein süffiges Trappistenbier trinken, wie ein schöne Pilsbier, frage ich. Alt-, Weizen- und Kölschgläsern wurde der Stiel gleich vorenthalten.

Weinglas mit Stil am Stiel?

Und in der Champagnerflöte wird Körper und Stiel eins. Bleiben die Weingläser. Ach ja, die Weinkenner. Bei denen kommen Sie um die Stielfrage schwer herum. Soll ja auch nicht warm werden der gute Weiße und der Rote schon gar nicht. Ich jedenfalls hüte mich, einen Menschen danach zu beurteilen, wie er sein Glas hält. Ich achte darauf, wie er sein Gegenüber anfasst.

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