Mehr miteinander erreichen

Z wie Zuhören

Zuhören

Zuhören können. Das mögen wir. Weil wir gerne gehört würden. So wie alle anderen. Weil wir was zu sagen haben, wünscht sich jeder offene Mund offene Ohren. 
 
Für unsere Sicht auf uns, die anderen und die Welt Weil wir schon so vieles gehört haben, reden wir lieber selbst und versuchen uns Gehör zu verschaffen. Weil wir sowieso wissen, was andere sagen wollen, hören wir nicht mehr hin. 
 
Weil das Gelaber anderer tote Sheriffe interessiert, grätschen wir dazwischen. Weil wir keine Lust auf Frikadellen am Ohr haben, machen wir andere zum Publikum. Und erzählen lieber das, was wir gerne hören: unsere eigenen Heldengeschichten.In unserem Kopfkino laufen die Filme, die auf die große Leinwände müssen.
 
Zuhören ist schwer: Sich auf die anderen zu konzentrieren, um zu erfahren, was sie uns warum wie sagen. Aaaanstrengend. Zuhören, das ist die Mühe zu übersetzen und nicht seinen eigenen Roman zu schreiben. Mühhhsaaaam. 
 
Zuhören, das heisst: Anknüpfungspunkte zu finden, Blickkontakt zu halten, Verständnis zu entwickeln, Fragen zu stellen, sich zurückzuhalten und dennoch maximal präsent zu sein. 
 
Alter Schweeede. Zuhören: Das muss man echt wollen.

Geschenk-Ideen

Fortbildung

Knigge erleben